19. Nürnberger Stadtlauf am 03. Oktober 2014

Der Feiertag 3. Oktober war auch heuer wieder Ausnahmesituation für die Nürnberger Autofahrer. Sowohl die Ringstraße um die Innenstadt als auch die Innenstadt waren wegen des Stadtlaufs mit großräumiger Umleitung fast den ganzen Tag abgesperrt. Laut Veranstalter sollen es an die 9.000 Teilnehmer gewesen sein. Angefangen hat alles 1996, anfänglich ohne Chipmessung, der Start war damals am Weißen Turm in der Innenstadt. Um die Attraktivität der Veranstaltung zu erhöhen, entschloss man sich im Jahr 2008, die Chipmessung einzuführen. Die schon vorher steil ansteigende Teilnehmerzahl erforderte die Verlegung des Starts an den Platz vor das Opernhaus. Die ungebrochene Beliebtheit und immer noch steigende Teilnehmerzahl spricht für sich.

Bei strahlendem Sonnenschein und morgendlichen Temperaturen von 16 °C eröffneten um 10:00 Uhr die 6-km-Hobbyläufer und Walker/Nordic Walker die Veranstaltung. Über 6 km siegte Zacharias Wedel mit 19:18 Minuten, bei den Frauen war das Babinja Wirth mit einer Zeit von 22:07 Minuten. Diese Disziplin bildete mit 908 Teilnehmern die kleinste Gruppe.

Pünktlich um 11:30 Uhr starteten die 2851 Teilnehmer für den 10,5-km-Lauf. Hier konnte sich Florian Lang mit 35:11 Minuten durchsetzen, bei den Frauen war es Ingalena Heuck mit 39:21 Minuten. Von der TS Herzogenaurach haben sich 2 Teilnehmer am 10,5-km-Lauf beteiligt, Markus Deschner positionierte sich mit 1:02:02 h an 166. Stelle in seiner Altersklasse M40. Markus war damit Leidtragender des enorm starken Feldes mit zahlreichen Teilnehmern in seiner Altersklasse. Werner Klein konnte sich wie in den Vorjahren mit 54:23 Minuten den ersten Platz in seiner Altersklasse sichern.

Unmittelbar anschließend um 11:40 Uhr liefen die Bambinis teilweise an der Hand von Mutti/Vati unter lauten Anfeuerungsrufen dem 700 Meter entfernten Ziel entgegen. War natürlich wieder ein Hingucker.

Der mit 1575 Finishern gestartete Halbmarathon ging um 13.30 Uhr auf die Strecke. Wie auch beim 10,5-km-Lauf ist bei dieser großen Teilnehmerzahl eine Chipmessung ein absolutes Muss. Bis nach dem Startschuss die Letzten über die Kontaktschwelle gingen (wörtlich!), waren an die 3 Minuten verstrichen. Aus diesem Grund ist die Bestimmung des Bundesausschuss Wettkampforganisation von 2004 nicht nachvollziehbar. Dort ist festgehalten: Die Platzierungen und die Siegerehrung richten sich ausschließlich nach den Bruttozeiten. Den Statistikern wird gestattet, die festgestellten Nettozeiten in die Bestenliste aufzunehmen. Ahaa - hält sich überhaupt jemand daran?

Die Strecke für die 10,5 km war mit marginalen Änderungen auch für die Halbmarathon-Läufer gültig, mit dem Unterschied, dass die Strecke zwei Mal gelaufen werden musste. Bei dieser mit starken Läufern besetzten Disziplin wurde Joseph Katib Sieger mit einer Zeit von 1:10:03h, bei den Frauen konnte sich Maria Paulig mit 1:29:13 h durchsetzen.

Der 10,5 km lange Rundweg führt vom Opernhaus am Bahnhof vorbei zur Wöhrder Wiese, um den Wöhrder See durch die Nürnberger Altstadt. Dabei war die gefährlichste Stelle der „Enten-Beach“ am See, die Stoffwechselprodukte der Enten erzeugten im letzten Jahr eine glitschige Laufstrecke. Es war bei den Läufern ein Running Gag, dass die Enten jetzt seit Juni Platzverbot haben. Das Feld ist überwiegend auf Asphaltwegen unterwegs, lt. Veranstalter mit wenig nennenswerten Steigungen. Man sollte mal die Läufer am Anstieg zur Lorenzkirche nach Ihrer Meinung zu „wenig nennenswerten Steigungen“ fragen. Hier kamen viele vom Laufen ins Spazieren. In der Summe ist der Lauf eine tolle Mischung aus Altstadt, mit den mittelalterlichen Stadtmauern und dem Streckenabschnitt durch die grüne Natur und den landschaftlich schön gelegenen Wöhrder See. Die Teilnahme bei diesem Lauf ist empfehlenswert. Als Bonbon bietet der Hauptsponsor jedem Läufer ein „Finisher-Foto“ per E-Mail an. Der Veranstalter spendet wieder für jeden zurückgelegten Stadtlauf-Kilometer fünf Cent an Kinder- und Jugendtagesstätten. Im letzten Jahr kamen so 5.191,62 Euro für einen guten Zweck zusammen.




6. Kemmerner Kuckuckslauf am 20. September 2014

Der Abschluss der diesjährigen Bayern Lauf-Cup-Serie fand wie im vergangenen Jahr im oberfränkischen Kemmern statt. Dort stieg am 20. September der 6. Kemmerner Kuckuckslauf. Nachdem der Hauptlauf über 10 km auch noch für die Oberfränkischen Meisterschaften gewertet wurde, war ein Rekordfeld mit Teilnehmern aus ganz Bayern versammelt. Allein im Hauptlauf, der wieder über 5 Runden durch den Ort führte, erreichten 403 Teilnehmer das Ziel. Es hätten aber durchaus noch mehr sein können, denn nach einem heftigen Regenschauer kam die Sonne heraus und es wurde schwülwarm auf der Strecke. Da gab dann mancher trotz der Unterstützung der zahlreichen Zuschauer an der Strecke sowie der Sambagruppen, Trommler und Cheerleader auf.

Favoritin bei den Frauen war natürlich Sandra Haderlein vom gastgebenden SC Kemmern, die den Lauf schon 4x gewonnen hatte. Sie wurde ihrem Ruf auch gerecht und siegte mit neuem Streckenrekord von 36:24 min und einem Vorsprung von über dreieinhalb Minuten vor Vereinskollegin Elvira Flurschutz..

Bei den Männern galt Bastian Grau (LSC Höch-stadt/Aisch) als einer der Favoriten. Allerdings hatte keiner mit dem vereinslosen Äthiopier Addisu Wodajo Tulu gerechnet. Vom Start weg setzte er sich an die Spitze des Feldes und stellte mit 30:32 min ebenfalls einen neuen Streckenrekord auf.

Die TSH war in diesem Jahr nur mit 7 Teilnehmern vertreten, allerdings war ein neues Gesicht zu sehen, denn Bernhard Schulte bestritt seinen ersten Wettkampf für die Laufsportabteilung. Er konnte sich auch gleich gut in Szene setzen, denn er erreichte auf Anhieb Platz 6 in seiner Altersklasse. Unsere beiden Oldies Bernhard und Werner erreichten als einzige TSHler Podestplätze und teilten sie wie gewohnt unter sich auf. Bettina kam nach einer längeren Wettkampfpause auf einen guten 6. Platz; dagegen hatte Sabine doch sehr unter den schwülwarmen Bedingungen zu leiden und kam diesmal nur auf den letzten Platz. Auch Johannes, der eigentlich seine Zeit vom Vorjahr angreifen wollte, spürte die Schwüle und war dann über 1 min langsamer als im letzten Jahr.

Pünktlich zur Siegerehrung, die wieder in einem Zelt neben dem Sportheim stattfand, zog ein Gewitter auf, der Regen hielt sich aber zum Glück in Grenzen. Die Ehrung selbst zog sich dann in die Länge. Es mussten ja nicht nur die Gesamt- und Altersklassensieger vom Kuckuckslauf geehrt werden, sondern auch die Sieger im Bayern Lauf-Cup sowie von den Oberfränkischen Meisterschaften. Hier wurden aber zum Glück nur die ersten drei Plätze aufgerufen. Beim Bayern Lauf-Cup gab es für die TSH vier Podestplätze, daneben gab es in der Mannschaftswertung den 3. Platz, allerdings punktgleich mit der SG Indersdorf. Wegen der in den letzten Jahren immer weiter sinkenden Teilnehmerzahlen gab Hans-Peter in seiner Eigenschaft als BLV-Laufwart und Hauptorganisator des Cups bekannt, dass 2015 kein Lauf-Cup stattfindet und der Cup bis auf Weiteres ausgesetzt wird.




28. Erlanger Arcaden-Lauf am 13. September 2014

Der Arcaden-Lauf in die Mönau erfreut sich Jahr für Jahr über ein großes Teilnehmerfeld. Für den Hauptlauf über 10 km hatten sich über 500 Teilnehmer angemeldet. Das Wetter am Vortag war noch ziemlich nass, aber am Veranstaltungstag hatte der Wettergott ein Einsehen. Bis auf einige aufgeweichte Stellen in der Mönau war die Strecke gut zu durchlaufen. Von der TSH-Laufsportabteilung waren vier und von den Triathleten ein Teilnehmer am Start. Im Einzelnen waren das Sabine Düll, Sabine Wittwer, Werner Klein, Willi Scheidt und Volker Weisbach.

Das große Starterfeld bildete eine lange Schlange vor der Startlinie, und es dauerte eine unterschiedlich lange Zeit, bis diese nach dem Startschuss erreicht wurde. Da aber alle Läufer mit Transpondern ausgerüstet waren, konnte im Ziel zwar die exakte Nettozeit ermittelt werden, die Reihenfolge der Läufer richtete sich aber nach der Bruttozeit. Willi hatte sich zum Ziel genommen, in der M75 möglichst einen Stockerlplatz zu erlaufen. Für Werner war es wichtig, unbedingt vor Willi ins Ziel zu kommen. Deshalb ließ sich Werner auch am Anfang auf kein Gedränge ein und war nach einem Zwischenspurt in der Menge verschwunden. Das Ziel der beiden Sabines war, unter einer Stunde anzukommen. Die Strecke in der Mönau ist sehr eben und gleichmäßig zu durchlaufen. Einziger Knackpunkt ist die Steigung der zweimal zu überlaufenden Kanalbrücke.

Trotz dieser Schwierigkeit haben sich für die TSHler die Zielsetzungen erfüllt. Werner und Willi belegten die ersten beiden Plätze in der M75, und zwar wie geplant mit Werner auf Platz 1. Beide Sabines kamen nach unter einer Stunde ins Ziel. Volker Weisbach erreichte bei den Männern Gesamtplatz 67 und war Achter der Altersklasse M50. Mit dieser guten Zeit hat er der TSH-Mannschaft mit Sabine Düll, Werner und Willi zum Staffelplatz 23 von 36 in die Wertung gekommenen Staffeln verholfen.




18. Finish Line Herbstlauf Nürnberg am 24. August 2014

Der diesjährige „Sommer“ mit einem kühlen August brachte nicht nur Nachteile. Alle Teilnehmer beim Finish-Line Herbstlauf schätzten die beim Start (9.20 Uhr) herrschenden Temperaturen von 15 °C bei leichtem Wind als ideal ein. Die Streckenführung der vergangenen Jahre über die 10 km hat man beibehalten. Damit waren wieder die ersten 5 Kilometer bis zu einer Höhe von 40 m leicht ansteigend zu bewältigen, um beim Rest der Strecke abwärts bis zum Ziel verlorene Zeit wieder gut zu machen. Was nicht jedem gelang, die Strecke führte zwar wieder über befestigte Waldwege, aber dieses Jahr mit feinem Splitt teilweise zentimeterhoch bestreut. Das führte dazu, dass die Teilnehmer am nicht so stark gestreuten Wegrand liefen. Nicht sehr optimal für gute Zeiten. Für diese Situation kann man den Veranstalter aber nicht verantwortlich machen. Die Streckenführung durch den Zerzabelshofer Forst am Schmausenbuck vorbei ist allerdings sehr kurzweilig und entschädigt für dieses Manko. Unser Mitglied Werner Klein hatte sich ein etwa 40 Jahre altes Ehepaar als Pacemaker ausgesucht und konnte bis zum Ziel an den beiden dran bleiben. War für seine Zeit sehr hilfreich, damit wurde er auch Erster in seiner Altersklasse M75.

Für die Halbmarathonstrecke wurden 220 Finisher gezählt, auf der 10-km-Strecke erreichten 183 Teilnehmer das Ziel. An den 2 Wasserstellen unterwegs waren genügend Helfer im Einsatz, wie auch am Ziel geschnittene Äpfel und Wasser bereitstanden.

Im Vergleich zu anderen Veranstaltungen war diese Versorgung etwas spartanisch. Keine Müsliriegel, keine Bananen oder sonstige Kohlehydrate. Das und die etwas blechähnliche Medaille vermitteln den Eindruck großer Sparsamkeit. Wenn man dazu noch bedenkt, dass keine Urkunden verteilt wurden, denn diese musste sich jeder zuhause selbst ausdrucken und das bei einer Teilnehmergebühr von 15 Euro (Spätanmelder 18 Euro). Der übergebene Gutschein von 10 Euro kann nur im Laden der Firma Finish-Line bei einem Kauf von über 50 Euro eingelöst werden. Das ist bei deren Preisen nicht sehr attraktiv. Als Werbeaktion für die Firma Finish-Line sind diese Rahmenbedingungen suboptimal.




21. Indersdorfer Straßenlauf am 2. August 2014

Beim diesjährigen Indersdorfer Straßenlauf gab es eine Premiere: Zum ersten Mal seit Jahren regnete es bereits vor dem Wettkampf, und die Temperaturen waren dadurch nicht so hoch, wie man es sonst gewohnt war.

Die TSH war diesmal nur mit 2 Startern vertreten, nachdem die übrigen aus diversen Gründen nicht mitfahren konnten. Bei der Abfahrt um 14:00 Uhr herrschten noch sommerliche Temperaturen, sodass sich Hans-Peter und Dietmar bereits auf die übliche Hitzeschlacht einstellten. Nach der Abfahrt von der Autobahn hinter Ingolstadt verdunkelte der Himmel sich aber zusehends, und noch vor der Ankunft gab es ein Gewitter mit Platzregen. Rechtzeitig vor dem Start hörte der Regen dann wieder auf und die Temperaturen lagen bei erträglichen 20 °C, dafür war aber die Luftfeuchtigkeit dann recht hoch.

Nach der Streckenkürzung im vergangenen Jahr führte der Hauptlauf in diesem Jahr wieder über 5 flache Runden vom Marktplatz zum Ortsteil Karpfhofen und zurück. Die 183 Teilnehmer im Hauptlauf (und natürlich auch alle übrigen sowie die zahlreichen Zuschauer) wurden wieder vom legendären Moderator Arthur Schmitt aus Herborn angefeuert und motiviert. Für viele der aus ganz Bayern angereisten Läufer ging es dabei wieder um Punkte für den Bayern Lauf-Cup. Daneben hatten aber auch Topathleten der deutschen Laufszene wie Tobias Schreindl (LG Passau) und Bastian Grau (LSC Höchstadt/Aisch) gemeldet. Die beiden machten auch die ersten Plätze unter sich aus, wobei der Sieg von Tobias Schreindl (mit einer phantastischen Zeit von 31:45 min) nie gefährdet war. Im Ziel hatte er glatt 2 min Vorsprung vor Bastian Grau! Bei den Frauen siegte Schreindls Freundin Susanne Ölhorn (LG Passau) in 39:54 min.

Hans-Peter und Dietmar waren da etwas bescheidener und waren auch mit ihren Zeiten zufrieden. Die beiden waren noch nicht lange im Ziel, als der nächste Platzregen einsetzte und Teilnehmer wie Zuschauer unter die Schirme trieb, die schon für das Marktplatzfest (und auch für die Siegerehrung) aufgestellt worden waren. Nachdem auch dieser Regen nicht lange dauerte, konnte die Siegerehrung dann unter halbwegs trockenen Bedingungen stattfinden, nachdem die Tische und Bänke notdürftig abgewischt worden waren.




2. Lauferlebnis Fränkische Schweiz-Tour vom 11.-13. Juli 2014

 

Bei der zweiten Auflage der dreitägigen Lauferlebnis Fränkische Schweiz-Tour ließen sich knapp 150 Sportler nicht vom wechselhaften Wetter abschrecken und genossen die fünf Teilstrecken über 57 Kilometer vor heimischer Naturkulisse. Am ausdauerndsten waren die Gesamtsieger Rüdiger Bauer und Jutta Krazel aus Stadtsteinach.

Die sportlich reizvolle Logik eines Etappenrennens kann für den Einzelnen manchmal brutal sein. Mehr noch als bei der Tour de France, wo nicht alle der Spitzen-Radprofis im Feld auf eine gute Platzierung im Gesamtklassement aus sind, kam es bei der Lauferlebnis-Tour auf die addierten Zeiten aller fünf Teilstrecken an.

Gleich beim Prolog am Freitagabend rund um Hausen ging es hügelig über zwei Runden von je 6,4 km über Feldwege, Fahrradwege und Trampelpfade. Manfred zeigte sich gut in Form, für die 12,8 km benötigte er 1:05:50 Stunden und war damit zeitgleich mit seinem AK-Kollegen auf Platz 1 gelandet.

Die Königsetappe über 17,2 km führte die Teilnehmer vom Streitberger Schwimmbad über die erste kleine Kuppe nach Muggendorf und weiter zur Wendemarke an der Sachsenmühle. Auf dieser Pendelstrecke entlang der Wiesent mit wunderschönen Ausblicken auf Burgruinen und Mühlen hatten die Läufer fast 400 Höhenmeter zurückgelegt. Mit 1:35:43 Stunden kam Manfred diesmal als Zweiter der AK M65 ins Ziel.

Am Nachmittag folgte eine mittelschwere 12-km-Strecke um Hetzles, die jedoch allen Beteiligten wie auch Manfred alles abverlangte. Auf dieser Etappe lief es für Manfred nicht besonders gut, hatten die Sportler doch im Ziel bereits einen Marathon in den Beinen. Nach 1:11:28 Stunden lief Manfred ziemlich entkräftet ins Ziel.

Der nächste Morgen war hart. Die Beine, besonders die Oberschenkel, schmerzten und es war unvorstellbar, heute noch mal 15 km zu laufen. Zudem trug das Wetter nicht viel zur Aufbesserung der Stimmung bei, denn es schüttete draußen, als es am Sonntagvormittag in Eggolsheim über 8,5 km weiterging. Die Strecke bestand aber aus einem unendlich langen Anstieg, gefolgt von einem kurzen, knackigen Anstieg auf den ersten 4 km und einem gemächlichen Abgang auf der zweiten Hälfte. In 45:34 Minuten sicherte sich Manfred erneut den zweiten Platz.

Beim Abschlusslauf über 6,7 km in Willersdorf merkten alle Läufer und Läuferinnen die gelaufenen Kilometer und die kurzen Pausen in den Beinen. Aber selbstverständlich gab es keinen Rückzieher! Ehrensache! Gemeinsam motivierte man sich für die letzten 6,7 km und kam total zerschossen, aber auch ein wenig stolz im Ziel an. Auf der hügeligen Schlussetappe landete Manfred erneut als Zweiter der AK 65 in 36:04 Minuten.

Alle Teilnehmer konnten bei der dortigen Sportlerkirchweih den Abschluss dieses Laufevents mit der anschließenden Siegerehrung noch einmal besonders genießen. In der Endabrechnung belegte Manfred Platz 2 in der AK M65 über die Distanz von 57,3 km in 5:14:39 Stunden, was einem Gesamtdurchschnitt von 5:31 min/km entsprach.




11. Tanzenhaider Weiherlauf am 6. Juli 2014

Vor dem Tanzenhaider Weiherlauf am 06. Juli sah es in diesem Jahr aus, als ob die TSH nur in Minimalbesetzung starten würde. Werner Klein und Bernhard Minde befanden sich im Urlaub, Johannes Schwabe war verhindert, und Andrea Scheytt, die ja in Oberreichenbach wohnt und letztes Jahr noch gelaufen war, war diesmal als Helferin für die Verpflegung eingeteilt worden. Nachdem sich aber mit Sabine Düll und Markus Deschner zwei Teilnehmer aus der Aktion Lauf10! für den Lauf anmeldeten und auch Manfred Schumacher starten wollte, gab es dann mit Ste-fan Jung immerhin ein Sechserteam.

Die äußeren Bedingungen waren eigentlich wie in jedem Jahr: Es war sonnig, und es war heiß. Schon bei der Abfahrt um 9 Uhr zeigte das Thermometer 24 °C an und die Temperaturen stiegen später auf 30 °C und mehr. Da half es auch nichts, dass seit dem letzten Jahr der Start für den Hauptlauf von vorher 16:45 Uhr auf 10:45 Uhr vorverlegt wurde. Auch die einzige Getränkestelle kurz vor km 5 war viel zu wenig, vor allem weil es außer einigen Passagen durch den Wald keine Abkühlungsmöglichkeiten gab. Die Temperaturen und die anspruchsvolle Strecke machten daher vielen Teilnehmern zu schaffen, sodass mancher unterwegs eine Gehpause einlegen musste. Auch Sabine Wittwer hatte sehr unter diese Hitze zu leiden und kam diesmal als letzte der TSH-Teilnehmer ins Ziel, ließ aber immer noch 5 Läuferinnen in ihrer Altersklasse hinter sich. Deutlich besser lief es da schon für Sabine Düll und Markus, die fast gleichzeitig ins Ziel einliefen; Sabine konnte sich mir ihrer Zeit sogar den 1. Platz in ihrer Altersklasse sichern. Manfred, der in der letzten Zeit wenig gelaufen war, eine Woche später aber beim Lauferlebnis Fränkische Schweiz Tour (5 Läufe an 3 Tagen) mitmachen wollte, hielt sich zurück und kam knapp 2 Minuten vor Dietmar ins Ziel. Der war mit seinem Ergebnis zufrieden, nachdem er nur 9 sec langsamer als im vergangenen Jahr war. Stefan hatte schon vor dem Lauf angedeutet, dass er nicht ganz fit wäre, und war dann auch etwa 3 min langsamer als letztes Jahr. Andrea wurde übrigens doch noch zum Laufen „überredet“, startete aber für den SC Oberreichenbach.

 

Sieger bei den Männern wurde Sven Sundberg (Brehm Titan-Runners), der, obwohl Einheimischer, zum ersten Mal bei diesem Lauf startete und mit deutlichem Vorsprung vor Sebastian Zwosta (LAC Quelle Fürth) siegte. Bei den Frauen siegte (inzwischen schon zum dritten Mal) Kerstin Lutz (DJK LC Vorra). Nach dem Lauf gab es wie in jedem Jahr eine Bratwurstsemmel für jeden Finisher, ein reichhaltiges Salat- und Kuchenbuffet und diesmal auch eine Tombola, bei der die TSH-Läufer aber leer ausgingen.




6. Bad Birnbacher Sommernachtslauf am 28. Juni 2014

Hans-Peter Schneider war in diesem Jahr der einzige TSH-Vertreter beim Bad Birnbacher Sommernachtslauf; die übrigen hatten trotz der Wertung für den Bayern Lauf-Cup die weite Anreise in die Nähe der österreichischen Grenze gescheut.

Die Streckenführung für den Hauptlauf über 9,3 km war gegenüber früher etwas geändert worden. Die ersten 4 km führten nicht mehr durch den Ort, sondern außen herum, bevor es auf die Bergetappe durch das Golfgelände ging. Beim Start um 18 Uhr waren es immer noch 28 °C, dazu bestanden die ersten km aus grobem Kies, was schon einige Kraft kostete.

Mit einer Zeit von 46:35 min belegte Hans-Peter in der M60 den 6. Platz. Während der Siegerehrung im Zelt auf der Sportanlage gab es die fast schon “traditionellen” Gewitterschauer mit Sturmböen, die dann auch die Abkühlung brachten, leider für den Lauf zu spät.




8. Metropolmarathon Fürth am 29. Juni 2014

Auch in seiner achten Auflage hat der Metropolmarathon trotz regnerischer Witterung nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Bei 17 °C und kleinen Regenschauern haben sich knapp 6600 Teilnehmer den Herausforderungen der unterschiedlichen Strecken- längen gestellt. Viele engagierte Musiker und Trommlergruppen haben entlang der Strecke an 27 Stellen den Teilnehmern und den 25.000 Zuschauern die Stimmung hochgepeitscht. Ebenso konnte man an den 27 Versorgungsstationen mit Getränken, Müsliriegeln und Obst wieder auftanken. Aufgrund der Chip-Messung gab es beim Start kein Gedränge, der Unterschied zwischen Brutto- und Nettozeit ist da sehr hilfreich.

Über 480 Teilnehmer haben sich für den Marathon entschieden, die Sieger waren bei den Männern der Russe Roman Dedov, der den Vorjahresrekord um 4 Minuten auf 2:23:26 h verbesserte, und bei den Frauen die Russin Marina Kirillova mit 3:04:57 h. Viele weitere internationale Teilnehmer aus 32 Ländern, unter anderem aus Afrika und Indien, sowie die erreichten Zeiten können als Beleg für die Bedeutung der Veranstaltung gelten. Bei einer solchen Veranstaltung durfte natürlich Ruth Schlager vom TSV Neustadt nicht fehlen. Mit einer Zeit von 4:30:54 h positionierte sie sich als Erste in der W70.

Im Halbmarathon dominierten Matthias Flade (DJK LC Vorra) mit 1:14:29 h und bei den Frauen Rita Brand aus Oberbayern mit 1:25:54 h. Hier waren mit über 1480 Aktiven auch die meisten Teilnehmer am Start.

Für den Hobbylauf mit 940 Teilnehmern wurde eine seltsame Distanz gewählt. Um das wirklich einzuprägen, hat man es auf die Läufershirts aufgedruckt. Eine Strecke von 10,549 km ist vermutlich dem Bauboom der Stadt Fürth geschuldet. Dank zahlreicher Baustellen mussten einige Straßenzüge gesperrt werden. Damit wurde wieder eine andere Streckenführung vorgegeben, die einen Zeitvergleich mit der Leistung des Vorjahres verhindert. Der Abstieg ins Pegnitztal und einige andere Gemeinheiten „begeistern“ aber nach wie vor die Teilnehmer. Da die Vorlagen der Urkunden schon mit der Angabe 10 km gedruckt waren, hat man eben die Urkunden mit der Angabe 10 km für einen Lauf von 10,549 km verteilt. Hat für etwas Unmut gesorgt. Die Sieger im Hobbylauf waren Norbert Schneider von der DB AG mit 38:09 m und Nicole Gundel vom ASC Boxdorf mit 44:06 min.

Unser Mitglied Werner Klein konnte mit einer Zeit von 55:37 min den ersten Platz in der M75 verteidigen, war damit in Fürth zum sechsten Mal der Erste in seiner Altersgruppe und gewann damit wieder einen „Freifahrtschein“ für 2015.


Den Veranstaltern muss ein dickes Lob für die gute Organisation der Veranstaltung ausgesprochen werden. Durch den zentral gelegenen Austragungsort und das umfangreiche Rahmenprogramm ist der Stadtlauf nicht nur eine sportliche Veranstaltung, sondern auch ein Familienevent. Über die Jahre hinweg hat sich Fürth mit dem Metropolmarathon ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen und viele Freunde gewonnen.




28. Burgholzlauf Scheßlitz am 22. Juni 2014

Bei angenehmen Temperaturen, sonnigem Himmel und einem leichten Lüftchen fand am 22. Juni der Scheßlitzer Burgholzlauf statt. Start für den Hauptlauf sowie den Hobbylauf war bereits um 9:00 Uhr vormittags. Dies versprach zwar erträgliche Bedingungen für die Läufer, bedeutete aber auch eine kurze Nacht für die Teilnehmer aus dem südbayerischen Raum, die bei diesem Lauf für den Bayern Lauf-Cup 2014 wieder wertvolle Punkte sammeln wollten.

Knapp 200 Läuferinnen und Läufer nahmen den anspruchsvollen Hauptlauf über 13 km in Angriff. Nach einer Sportplatzrunde am Schulsportgelände machten sich die Läufer auf den Weg. Zu-nächst ging es stetig bergauf in das sog. Burgholz und weiter nach Peulendorf. Nach einem steilen Gefällstück kamen die Läufer nach Pünzendorf und konnten auf einem relativ flachen Abschnitt im Pünzental noch einmal etwas Kraft schöpfen, bevor die Strecke bergauf durch das Burgholz wieder zurück zum Sportplatz führte. Dabei waren insgesamt 227 Höhenmeter sowie Steigungen bzw. Gefälle mit bis zu 14 % zu bewältigen. Dies hielt jedoch 6 Läuferinnen und Läufer der TSH nicht von einer Teilnahme am Burgholzlauf ab.

Bernhard und Werner haben mittlerweile ein Abonnement fürs Siegerpodest, denn beide stan-den bei der Siegerehrung wieder oben. Der Triumph wurde nur von Manfred Popp (LG Hof) gestört, der sich mit etwa 1 min Vorsprung noch vor Werner schob. Hans-Peter und Johannes landeten beide auf dem undankbaren vierten Platz, wobei der Rückstand von Johannes auf den drittplatzierten lediglich 10 sec betrug. Dietmar und Sabine landeten im hinteren Feld ihrer Altersklassen, Sabine konnte sich aber trotzdem aufgrund der geringeren Teilnehmerzahl in ihrer Altersklasse über 13 Punkte für die Cup-Wertung freuen. Der Tagessieg bei den Männern ging an den Äthiopier Addisu Tulu Wodajo (Wendelstein Team Nickles). Mit seiner Zeit von 40:53 min verbesserte er auch gleichzeitig den über 12 Jahre alten Streckenrekord von Manfred Dusold um über 2 Minuten.

 

Für die Siegerehrung mussten die Teilnehmer vom Schulzentrum zur Sporthalle des TSV Scheßlitz fahren, wo es Weißwurst, Kuchen und andere leckere Sachen zur Stärkung gab. Für die Ehrung selbst wurde die Reihenfolge geändert, sodass die ältesten Teilnehmer zuerst aufgerufen wurden. Den TSH-Läufern war das ganz recht, denn sie konnten schon nach der ersten Ehrung für die M75 ihre Sachen packen und heimfahren.




10. Veitensteinlauf Priegendorf am 01.06.2014


Der fünfte Wertungslauf für den Bayern-Cup führte die bayerischen Läufer diesmal nach Priegendorf in der Nähe von Baunach. Für Priegendorf war es das 10. Jubiläum ihres Veitensteinlaufes, für die meisten Läufer dagegen eine Premiere, denn zum ersten Mal wurde dieser Lauf für den BLV-Cup gewertet. Viele Läufer, einschließlich unserer TSH-Teilnehmer, wussten daher nicht so recht, was da auf sie zukommen würde; der Lauf (der längste im gesamten Cup) war immerhin 16,8 km lang, wobei ca. 300 Höhenmeter zu bewältigen waren. Die Schwierigkeit bestand ja darin, dass man nicht so recht wusste, wie man seine Kräfte einteilen sollte. Dennoch hatten sich für den Hauptlauf 239 Teilnehmer gemeldet, von denen auch 218 das Ziel erreichten. Die hatten dafür optimale Bedingungen, denn der Himmel war bedeckt und es war vor dem Start um 9:00 Uhr noch relativ kühl, sodass mancher in seinen leichten Laufsachen noch fröstelte.

Der Start selbst verzögerte sich zunächst ohne erkennbare Gründe, dann ging es auf einmal ohne Startschuss oder Kommando los. Vorne setzte sich auf einmal die Meute in Bewegung, und die Läufer weiter hinten waren ganz überrascht und mussten schnell ihre technischen Wunderwerke an den Armen (d.h. Pulsuhren) starten. Nach dem Start führte die Strecke zunächst auf dem Radweg nach Priegendorf, danach ging es aber gleich zum ersten Anstieg in den Wald. Bis etwa km 4 mussten gleich 100 Höhenmeter bewältigt werden, wobei sich das Feld gleich ordentlich auseinanderzog. Nach etwa 1 km ebener Strecke folgte der nächste Anstieg zum höchsten Punkt. Bis km 8 kamen noch einmal 120 Höhenmeter dazu, wobei dann einige Läufer auch mal eine Gehpause einlegten, weil die Beine zu schwer wurden. Wer dann allerdings gehofft hatte, dass das Schlimmste überstanden wäre, hatte sich zu früh gefreut. Es ging zwar ständig bergab, aber bei etwa km 12 wurde es dann so steil, dass die Läufer aufpassen mussten, auf dem dann geteerten Weg nicht auf Sand oder Schotter auszurutschen oder über die eigenen müden Beine zu stolpern. Auf einem ebenen Radweg ging es dann durch Reckenneusig, wo dann noch einmal ca. 50 Höhenmeter zu bewältigen waren, bevor es dann durch Dorgendorf zurück zum Priegendorfer Sportplatz ging.


Bei den Männern siegte Martin Grau (TSV Neuhaus/Aisch), der in 59:50 min knapp unter der magischen Ein-Stunden-Grenze blieb. Siegerin bei den Frauen war wie im Vorjahr Sandra Haderlein (SC Kemmern). Mit ihrer Zeit von 1:02:55 h unterbot sie ihre eigene Bestzeit vom letzten Jahr gleich um 6 min! Unsere TSH-Läufer haben wieder gut abgeschnitten und erreichten zwei Podestplätze, wurden aber bei der Auswertung zunächst „bestraft“. Sowohl Sabine als auch Bernhard fehlten auf der Ergebnisliste, sodass sich Werner vorerst als Sieger der M75 fühlen konnte. Nach einigen Diskussionen und Suchen auf den von Hand geschriebenen Einlauflisten (es gab keine Transponder o.ä.) wurde dann die Ergebnisliste korrigiert, sodass mit einiger Verzögerung dann endlich die Siegerehrung stattfinden konnte.




Mettenheimer Allee-Lauf am 18.05.2014

Die Lauftermine folgen heuer dicht gedrängt hintereinander. Zwei Wochen nach Geiselhöring startete am Sonntag bereits der 4. Lauf zum Bayern-Cup. Der frühe Starttermin um 9.00 Uhr und die Fahrtstrecke von 275 km zwangen die Aktiven um 4:00 Uhr morgens zum Aufstehen. Das hat keinem geschmeckt – aber was tut man nicht für 10 km Laufen (sieht nicht jeder so!). Mit Sabine, Hans-Peter, Bernhard und Werner haben 4 Aspiranten auf gute Plätze die Anreise nicht gescheut. Dabei war bis kurz vors Ziel ständiger Regen unser Begleiter. Wundersamerweise klarte es anschließend auf und so konnte der Veranstalter bei leichtem Wind und annehmbaren 12 °C den Startschuss geben. Die sehr flache Strecke führte mit 2 Runden über zwei Ortsteile von Mettenheim, wobei in jedem Ortsteil eine große Schleife zu laufen war. Speziell in den Ortsteilen, aber auch an der Strecke standen zahlreiche Zuschauer, um die Sportler anzufeuern. Zur Verstärkung waren auch 2 Trommlergruppen an den Brennpunkten der Strecke und haben manchem Läufer wieder neues Leben eingetrommelt. Insgesamt also ein schönes Rennen, dies um so mehr, als sich während des Rennens die Sonne immer mehr zeigte.

Mit 224 Finishern war der Hauptlauf gut besetzt, wobei in den Altersklassen schnelle Läufer gemeldet waren. In diesem Umfeld haben sich unsere Aktiven gut geschlagen, allen voran natürlich Bernhard. Selbst in der M55 bis M70 hat er mit seiner Zeit von 46:47 min nur eine Handvoll wirkliche Gegner. Hans-Peter und Werner waren mit ihrer Zeit auch zufrieden. Sabine haderte allerdings mit ihrem Lauf, da sie sich eine Zeit unter 55 min vorgenommen hatte. Dabei erzählte sie uns treuherzig, dass sie am Tag vorher noch 20 Bahnen Schwimmen und 2 Stunden Kegeln war und deshalb starke Muskelschmerzen hatte. Das heißt, sie hatte vor dem Wettkampf noch einen Biathlon in den Disziplinen Schwimmen und Kegeln gemacht. Optimale Vorbereitung!! Gerüchteweise war zu hören, dass sie das „Nie wieder“ machen würde.

Die anschließende Ehrung im Kultursaal mit fest installierter Bestuhlung bot fast einen festlichen Rahmen. Die Ehrungen wurden professionell und zügig durchgeführt und so bekamen die ersten drei jeder Altersklasse je einen Pokal. Damit kamen auch Bernhard als Erster und Werner als Zweiter der M75 aufs Treppchen. Auf die üblichen Warengeschenke für die jeweiligen Sieger hatte man verzichtet, stattdessen bekam jeder Teilnehmer eine Wundertüte mit „Allerlei“.




Stadtlauf Geiselhöring am 27.04.2014

Nur eine Woche nach Neuburg fand am 27. April bereits der nächste Wettkampf mit Lauf-Cup-Wertung statt. Die Fahrt führte fünf TSH-Aktive diesmal nach Geiselhöring, ca. 40 km südlich von Regensburg. Sie mussten dazu zeitig aufstehen, denn der Start für den Hauptlauf über 10 km war bereits für 9:30 Uhr angesetzt. Obwohl dieser Lauf auch gleichzeitig für die Niederbayerische Strassenmeisterschaft gewertet wurde, waren lediglich 109 Teilnehmer am Start. Mit dem Wetter hatten sie diesmal mehr Glück als im letzten Jahr, denn zumindest der Hauptlauf blieb vom Regen verschont.

Obwohl die Veranstalter diesmal wieder zur alten Wettkampfstrecke aus früheren Jahren zurückgekehrt waren, war sie ähnlich langweilig wie die vom letzten Jahr. Es war nämlich wieder eine Pendelstrecke, mit dem einzigen Unterschied, dass sie viermal zu durchlaufen war, anstatt nur einmal wie im letzten Jahr. Auch das Zuschauerinteresse war minimal, obwohl die Strecke entlang der Bahnlinie mitten durch den Ort führte. Sie bot allerdings den Vorteil, dass man unterwegs seine Gegner bzw. Verfolger gut im Blick hatte.

 

Auch wenn das Teilnehmerfeld nur klein war, hatten sich anscheinend nur schnelle Läufer gemeldet. Vom Start weg legten sie ein hohes Tempo vor, sodass sich Dietmar und Sabine gleich am Ende des Feldes wiederfanden, während Werner, Bernhard und Hans-Peter bereits weiter vorne liefen. Am ersten Wendepunkt hatte sich Dietmar aber bereits von Sabine abgesetzt und auch Werner eingeholt. Der hatte diesmal keinen guten Tag erwischt. Er versuchte zwar, an Dietmar dranzubleiben, konnte aber das Tempo nicht mitgehen. Bis zum Ziel fiel er immer weiter zurück und war über sein Ergebnis alles andere als begeistert. Wie schnell das Feld war, kann man auch daran sehen, dass hinter Werner nur noch ein Läufer ins Ziel kam. Zum Trost kam er aber zusammen mit Bernhard auf das Siegerpodest. Siegerehrung und Verpflegung fanden in der Labertalhalle statt, wobei es für alle Finisher Spargelcremesuppe „all you can eat“ sowie Marmeladegläser von einem örtlichen Sponsor gab.




25. Straßenlauf Hohenstadt am 26.04.2014

Am 26. April fand der Jubiläumslauf des SV Hohenstadt zwischen dem Bahnhof Hohenstadt und dem Sportplatz Eschenbach statt. Dort wurde die Mittelfränkische Straßenlaufmeisterschaft über 10 km ausgetragen. Eine Neuerung war in diesem Jahr das vereinseigene Bierzelt, das am Parkplatz bei Start und Ziel aufgestellt war, und in dem die Siegerehrung und die Verpflegung stattfanden.

Einziger TSH-Vertreter war in diesem Jahr Heiko Rost. Nachdem er am Sonntag privat verhindert war und nicht mit den anderen nach Geiselhöring fahren konnte, hatte er sich entschlossen, wie auch im vergangenen Jahr in Hohenstadt zu starten. Bei leichter Bewölkung und 22 °C ging es auf vier Runden vom Campingplatz am Bahnhof Richtung Eschenbach und wieder zurück nach Hohenstadt. Heiko hatte sich eine Zeit von unter 55 min vorgenommen. Gleich nach dem Start fand er eine Sechsergruppe, mit der er die ersten 5 km in gleichmäßigem Tempo lief. Um sein Ziel zu erreichen, zog er danach das Tempo etwas an und wurde dabei von Eric Simon (LG Fersensporn) begleitet. Etwa 500 m vor dem Ziel setzte dieser zum Endspurt an, wobei Heiko aber nicht mehr mithalten konnte. Mit einem Rückstand von 15 sec erreichte Heiko das Ziel in einer Zeit von 54:26 min. In der Bezirkswertung ergab das den zweiten Platz hinter dem Dritten der Gesamtwertung, Andreas Straßner (ESV Treuchtlingen).




31. Neuburger Frühjahrswaldlauf am 19.04.2014

 

Der Neuburger Frühjahrswaldlauf fand in diesem Jahr aufgrund terminlicher Zwänge am Karsamstag statt. Die Veranstalter waren deshalb im Vorfeld unsicher, wie sich dieser Termin auf die Beteiligung auswirken würde. Letztlich wurden sie dann aber durch einen neuen Teilnehmerrekord von 577 gemeldeten Läufern, davon alleine 393 im Hauptlauf, überrascht. Vielleicht trug auch das Wetter sein Teil dazu bei, denn es gab Sonne satt und Temperaturen von ca. 18 °C, was für manche schon fast zu viel des Guten war. Dafür verlief die Strecke aber die meiste Zeit im Schatten der Bäume entlang der Donau. Im Hauptlauf mussten drei Runden absolviert werden, wobei in jeder Runde ein Hochwasserdamm neben der Donau zweimal überquert werden musste.

Für die TSH waren diesmal 7 Aktive nach Neuburg gefahren, um wieder Punkte für den Bayern Lauf-Cup zu sammeln, darunter auch wieder Sabine, Dietmar und Heiko, die auch schon in Er-langen die meiste Zeit zusammen gelaufen waren. Diesmal verlief das Ganze jedoch etwas an-ders. Heiko hatte geplant, den Lauf etwas langsamer anzugehen und auf dem letzten Kilometer wie in Erlangen zu beschleunigen. Dietmar jedoch setzte sich vom Start weg von den beiden ab und schlug gleich ein höheres Tempo an, in der Hoffnung, das auch bis ins Ziel zu halten. Nach etwa 1 km sah er auf einmal Werner vor sich, der anfangs ein noch höheres Tempo gewählt hatte, dann aber doch etwas langsamer wurde. Der Abstand zwischen den beiden pendelte sich bei etwa 30 m ein, Dietmar konnte aber nicht aufholen. Erst bei km 7 war er an Werner dran und konnte ihn überholen. Das wollte Werner natürlich nicht auf sich sitzen lassen und startete eine Tempoverschärfung. Am Eingang zum Sportplatz war Dietmar aber wieder an ihm dran, überholte ihn erneut und konnte die Führung bis ins Ziel retten. Hinter den beiden waren Sabine und Heiko noch ein ganzes Stück zusammen gelaufen. Sabine musste aber dann doch abreißen lassen, sodass sie mit etwa 20 sec Rückstand auf Heiko ins Ziel kam.

 

An Podestplätzen gab es diesmal „nur“ einen zweiten Platz für Bernhard, nachdem ein Läufer vom MTV Ingolstadt mit über 6 min Vorsprung vor ihm ins Ziel gekommen war. Werner musste sich mit dem undankbaren 4. Platz begnügen, nachdem sich noch Erwin Thiede vom Forstenrieder Sportclub zwischen die beiden geschoben hatte. Bei den Frauen gab es mit 27:54 min einen neuen Streckenrekord durch Sandra Haderlein (SC Kemmern). Sieger bei den Männern wurde Michael Wilms (LG Olympia Dortmund) in 25:03 min; er war eigentlich nur übers Wochenende auf Familienbesuch in München und hatte einen Lauf in der Umgebung gesucht.




14. Erlanger Winterwaldlauf am 22.03.2014


Bereits eine Woche nach Neuhaus fand der nächste Wettkampf mit TSH-Beteiligung statt. In Erlangen wurde der 14. Winterwaldlauf durchgeführt, der mit dem Wettbewerb über 15 km in diesem Jahr den Bayern Lauf-Cup eröffnete. Daneben wurden aber auch noch ein 10-km-Lauf sowie weitere Wettbewerbe angeboten. Nach dem frühlingshaften Wetter in den Tagen zuvor hatte sich Petrus wieder mal für Regenwetter entschieden, sodass die Läufer bei leichtem Dauerregen auf ihre Strecken durch die „Brucker Lache“ gehen mussten. Insgesamt waren die Bedingungen bei etwa 10 °C aber optimal für einen Wettkampf, nachdem es auch keinen störenden Wind gab. Die Teilnehmerzahl im 15-km-Lauf lag mit 405 Läufern etwa auf Vorjahresniveau, während es beim 10-km-Lauf einen Rückgang um 100 Finisher auf 403 gab.

Die TSH war auch in diesem Jahr wieder gut vertreten, nämlich mit 11 Aktiven über 15 km und 4 Aktiven über 10 km. Dort gab es mit Britt Mammitzsch und Britta Mühlmeister zwei Neuzugänge. Beide waren erst durch die Aktion Lauf10! im vergangenen Jahr zum Laufen bei der TSH gekommen und hatten mit Zeiten von etwas über 1 Stunde gleich respektable Ergebnisse.

Im Lauf über 15 km gab es in diesem Jahr herausragende sportliche Leistungen. Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen gab es neue Streckenrekorde. Joseph Katib (Team Memmert) verbesserte mit seiner Zeit von 48:14 min den Streckenrekord um 2 Minuten und hatte im Ziel einen Vorsprung von 3 Minuten auf den Zweitplatzierten Stefan Gerdhenrichs (LAC Quelle Fürth). Sandra Haderlein (SC Kemmern) lag anfangs noch hinter Kristin Möller (TV 1848 Erlan-gen). In der letzten Runde konnte sie sich aber absetzen und lief mit 55:40 min und einem Vorsprung von einer Dreiviertelminute vor ihr durchs Ziel. Beide blieben damit unter dem bisherigen Streckenrekord, genauso wie Felicity Milton (TSG Roth), die im letzten Jahr noch für die TSH gelaufen war.

Drei Podestplätze gab es diesmal für die TSH-Läufer, daneben auch noch drei Topzeiten unter 1 Stunde durch Johannes, Marcel und Jochen, wobei Jochen immer besser in Form kommt. Daneben gab es noch in der Mannschaftswertung einen 3. sowie einen 21. Platz. Im hinteren Bereich hatte sich etwa 1 km nach dem Start eine Gruppe, bestehend aus Dietmar, Heiko, Sabine und als „Gastzugang“ Edith Ketelböter (TSV Höchstadt) gebildet. Diese Gruppe blieb die ganze Zeit über bis km 14 zusammen. Dann aber erhöhte Heiko das Tempo, weil er unbedingt unter 1h:25min im Ziel ankommen wollte, was er auch knapp schaffte. Auch Dietmar und Sabine beschleunigten, konnten aber nicht an Heiko dranbleiben. Bemerkenswert war das Ergebnis von Margret Rentmeister; auch sie kam erst im letzten Jahr durch die Aktion Lauf10! zum Laufen und absolvierte in Erlangen ihren ersten 15-km-Lauf mit einer Zeit von knapp 1h:33min.

 

Die Startnummernausgabe und die Siegerehrung fanden heuer erstmals in der Grundschule Brucker Lache statt und nicht mehr im Kindergarten. Damit gab es zwar mehr Platz für das Kuchenbuffet und sogar Duschen für die Damen. Mangels Mikrofon verlief die Ehrung allerdings etwas chaotisch.




22. Neuhauser Straßenlauf am 15.03.2014

 

Nach den Crossläufen der vergangenen Wochen begann für die hiesigen Läufer mit dem Wettkampf in Neuhaus am 15. März die diesjährige Straßenlaufsaison. Dieser Lauf wurde diesmal aber weder für den Bayern Lauf-Cup noch wie im letzten Jahr für die Bezirksmeisterschaft gewertet. Die Veranstalter hatten daher auch mit einem Teilnehmerrückgang gerechnet; der fiel dann auch mit 187 Finishern im Hauptlauf (im Vergleich zu 319 im vergangenen Jahr) recht deutlich aus. Die TSH trug daran allerdings keine Schuld, denn mit insgesamt 14 Aktiven (darunter einige Schüler) war sie der teilnehmerstärkste Verein in Neuhaus.


Nachdem in der Woche zuvor noch frühsommerliches Wetter geherrscht hatte, verabschiedete sich das schöne Wetter pünktlich zum Wochenende. Es regnete teilweise kräftig und es gab starken Wind, der gerade auf der freiliegenden Strecke recht unangenehm war. Pünktlich zum Start des Hauptlaufs hörte der Regen aber auf und teilweise spitzte auch die Sonne hinter den dunklen Wolken hervor; die kühlen Temperaturen waren aber optimal für einen Wettkampf.

Bei den Gesamtsiegern im Hauptlauf gab es in diesem Jahr neue Namen: Bei den Männern siegte der amtierende Dt. Marathon- und Halbmarathonmeister Markus Meißgeier (LG Hof) vor Dominic Arnold (TV 48 Coburg) und Dominik Mages (LAC Quelle Fürth). Den Sieg bei den Frauen holte sich mit weitem Abstand Silke Bittel (LAC Quelle Fürth). Ihr Vorsprung auf ihre Vereinskameradin Kerstin Steg betrug stattliche eineinhalb Minuten. Nur 1 Sekunde dahinter lief Elvira Flurschütz ins Ziel, die bei Läufen für den SC Kemmern startet und zwei Wochen zuvor den HerzoCross gewonnen hatte.

Aber auch die TSH-Läufer konnte zahlreiche Podestplätze abräumen, darunter wie so oft die beiden ersten Plätze in der M75 durch Bernhard und Werner. Besonders erfreulich war diesmal die Teilnahme von zwei Nachwuchsläufern aus der letzten Lauf10!-Aktion, nämlich Markus Deschner und Sabine Düll, die Wettkampfluft schnuppern und Erfahrung sammeln konnten. Ins Ziel begleitet wurden sie dabei von Ernst, nachdem sie anfangs noch versucht hatten, mit Dietmar zu laufen, das Tempo aber dann doch nicht halten konnten.

 

Bei der Siegerehrung gab es wieder ein Kuchenbuffet, das diesmal so reichlich ausfiel, dass der Kuchen an die Leute zum Mitnehmen verkauft wurde. Schirmherr Eberhard Irlinger hatte außerdem seinen letzten Auftritt in seiner Eigenschaft als Landrat und wurde von Willi Wahl zum Abschied mit lobenden Worten und einem großen Blumenstrauß bedacht.




10. Forchheimer Kellerwald-Crosslauf am 22.02.2014

 

Bereits zum 10. Mal veranstaltete die Forchheimer Leichtathletikgemeinschaft am 22. Februar 2014 einen Crosslauf im Kellerwald-Gelände. Die milden Temperaturen lockten ein Rekordteilnehmerfeld von über 250 Läufern in den Kellerwald. Spitzenleistungen boten die Sieger der Mittelstrecke über 3,4 km, bei der die schwierigste Passage gleich 2 mal passiert werden musste. Bei den Herren über 3,4 km dominierte in einem über 100 Läufer starken Feld das Team des LSC Höchstadt, allen voran ein locker aufgelegter Martin Grau in 11:07 min. Die Frauenwertung war erneut die Beute von Favoritin Susanne Lutz (LG Bamberg) in 13:22 min.

 

Von der TS Herzogenaurach war wie in den Jahren zuvor nur Manfred Schumacher am Start. Nach Skiurlaub und überstandener Erkältung war dies für Manfred der erste Einsatz im neuen Jahr, was sich aber auf seine Laufleistung in keiner Weise negativ auswirken sollte. Crosslauf mit ständigen Tempowechseln im welligem Gelände über 3,4 km war auch 2014 wieder Manfred`s  Stärke. Mit der Endzeit von 16:34 min war Manfred sogar 14 sec schneller als 2013. Damit holte sich Manfred Schumacher wie 2013 den Altersklassensieg in der AK M65, vor Alois Zenk vom TSV Scheßlitz, der mit JG 1949 erstmals in der Altersklasse M65 antrat.




Mittelfränkische Crossmeisterschaft am 26.01.2014 in Eckental

 

Am 26. Januar kam in diesem Winter der langersehnte erste Schnee. Darüber freuten sich aber die Teilnehmer zur Mittelfränkischen Crossmeisterschaft nur teilweise. Bei gefühlten –1 °C und einem Regen-Schnee-Gemisch starteten die Läufer/innen um 13.35 Uhr auf einer teilweise 10 cm hohen Schneedecke über die 6,4 km lange Strecke. Bedingt durch die Regenfälle der letzten Wochen und den frischen auftauenden Schnee war der teilweise lehmige Boden aufgeweicht und durch die vorhergehenden Rennen stark aufgewühlt, sodass die steilen Anstiege fast nur mit Spikes oder grobstolligen Schuhen zu schaffen waren. Eine besonders ausgeprägte Stelle ist der Holzsteg über den Bach. Einige 90°-Kurven taten ein Übriges, um das Tempo zu drosseln. Auf einigen gut befestigten Wegstücken konnte man versuchen, mit Tempo die Zeit wieder gut zu machen, was den jüngeren Läufern wesentlich besser gelang als den älteren Teilnehmern. Läufer ohne die für das Gelände notwendigen Schuhe hatten keine Chance. Leidtragende waren Heiko und Herbert. Heiko hatte nur die normalen Laufschuhe dabei und kämpfte mit dem glitschigen Boden einen aussichtslosen Kampf. Herbert brach aufgrund seines untauglichen Schuhwerks das Rennen ab.

 

Für Crossläufe ist diese Streckenführung über 2 kleine und 4 große Runden hervorragend geeignet. Dies war auch die übereinstimmende Meinung der übrigen 6 TSH-Teilnehmer. Kurzfristig hatte sich dann auch Sabine Wittwer zur Teilnahme entschlossen. Vom Lauf10!- Teilnehmer voll ins pralle Leben mit Crosslauf!! Respekt. Bei den Männern haben sich Johannes, Marcel, Jochen und Andreas aber auch nichts geschenkt. Als Werner von dieser Gruppe zum zweiten Mal überrundet wurde, konnte er seine Position im Gesamtfeld ziemlich gut abschätzen. Hans-Peter schaffte es, seine Zeit vom Vorjahr zu erreichen und wurde damit in seiner Altersklasse Zweiter.

 

Die anschließende Siegerehrung erforderte wieder einmal große Geduld, und als es dann endlich losging, fehlten die Urkunden – angeblich wegen Einspruch von unzufriedenen Läufern. Die Ehrung bestand dann in einem Händedruck mit Überreichung des gewonnenen „wenig brauchbaren Gegenstands“. Die Wartezeit wurde mit Kaffee und Kuchen überbrückt.

Einen Tag später waren dann immer noch keine Ergebnisse im Netz und natürlich auch keine Urkunden. Man hatte ja auch nicht mehr versprochen, denn in der Ausschreibung war zu lesen, dass die Ergebnislisten „zeitnah“ veröffentlicht würden. Das kann jeder interpretieren, wie er will.

 
 
 
 

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