30. Fackellauf Burghaslach am 17.10.2015

Beim diesjährigen Fackellauf in Burghaslach war die Turnerschaft recht erfolgreich mit fünf Teilnehmern vertreten. Drei schafften es sogar aufs Treppchen. Johannes Schwabe war im Gesamtfeld Siebtschnellster und wurde in der starken Altersklasse M35 Dritter. Auch Sabine Düll und Gotthard Eichstädt konnten in ihren Altersklassen Preise entgegennehmen. Sabine Wittwer verfehlte in ihrer Altersklasse das Treppchen nur um 26 Sekunden. Markus Deschner, der Zweitschnellste der Herzogenauracher Truppe, hatte es in der M40 mit der am stärksten besetzten Altersklasse zu tun.

Die Turnerschaft hatte zusammen mit deren Betreuerin Steffi Illing zwölf junge äthiopische Flüchtlinge aus Münchaurach zum Fackellauf mitgenommen. Dem Schnellsten der äthiopischen Läufer, Zubeyri, wurde bescheinigt, dass er wie eine Gazelle lief. Er wurde in der Männer-Klasse Zweiter. Wer das Schicksal der jungen Äthiopier kennt, sah mit Freude, mit welcher Fröhlichkeit sie am Wettkampf teilnahmen.




20. Nürnberger Stadtlauf am 3. Oktober 2015

 

Ein schöneres Jubiläum hätte man sich nicht wünschen können. Der 20. Nürnberger Stadtlauf fand dieses Jahr unter optimalen Bedingungen statt. Die 10.000 Teilnehmer wurden, egal ob Bambini- oder Kinderlauf, 6 Kilometer, 10,5 Kilometer und beim Halbmarathon entlang der Strecke immer wieder kräftig angefeuert. Vom Start des 10,5 Kilometer Laufes am Opernhaus ging es entlang der Wöhrder Wiese und des Wöhrdersees bis zur Dr. Gustav-Heinemann-Brücke. Auf dem Rückweg ging es dann um die Lorenzkirche, durch die Fußgängerzone und über den Burggraben zurück zum Ziel. Die 200 Helfer des TSV Katzwang sorgten entlang der Strecke für die Verpflegung und eine sichere Streckenabsperrung.

 

Zur Freude der Veranstalter sind die Teilnehmerzahlen in den vergangenen Jahren stetig gestiegen; der Lauf in Nürnberg ist somit unter den 19 Stadtläufen der zweitgrößte seiner Art in Deutschland. Gewinner gab es nicht nur beim Zieleinlauf, denn für Kinder- und Jugendtagesstätten wurden von Sport Scheck für jeden gelaufenen Kilometer 5 Cent für das Projekt „Sport im Hort“ gespendet.

 

Beim Halbmarathon gewannen mit großen Vorsprung Andreas Straßner bei den Männern und Felicity Milton bei den Frauen. Mit einer Zeit von 1:09:33 h stellte Straßner außerdem einen neuen Streckenrekord auf.

 

Auf den 10,5 km feierten bei den Frauen Gesa Bohn und bei den Männern Joseph Katib die beiden ersten Plätze; bei diesem Lauf gingen auch 4 Teilnehmer von der TS Herzogenaurach an den Start. Werner Klein hatte nach langer Pause seinen ersten Wettkampf, bei dem er souverän mit einer Zeit von 56:21 min in seiner Altersklasse M75 den 1. Platz belegte. Eine beachtenswerte Leistung! Markus Deschner konnte sich mit einer Zeit von 55:05 min im Vergleich zum Vorjahr um einige Minuten verbessern und reihte sich in seiner Altersklasse auf dem 89. Platz ein. Ihre Premiere beim Stadtlauf ließ sich Sabine Düll, trotz gesundheitlicher Probleme, nicht nehmen, lief eine gute Zeit von 55:49 min und landete somit in ihrer Altersklasse auf dem 46. Platz. Die Vierte im Bunde war Monique Minde, die von den vier Startern des TSH die schnellste Zeit mit 53:59 min lief, bei der sie in ihrer Altersklasse W35 auf Platz 10 rangierte. Jeder Läufer bekam zu seiner Finisher-Medaille ein Foto, bei dem ein Siegerlächeln dem einen oder anderen durch seine gute Leistung am Ende leichter fiel. Die Verpflegung nach dem Lauf ist auch noch erwähnenswert, denn es fehlte wiedermal an nichts. Es war auch in diesem Jahr eine rundum gelungene Veranstaltung.




7. Kemmerner Kuckuckslauf am 19.09.2015

Am 19. September fand in Kemmern einer der Höhepunkte im bayerischen Laufkalender statt. Beim inzwischen 7. Kuckuckslauf wurden die bayerischen Straßenlaufmeister über 10 km gekürt. Diese Meisterschaftsdisziplin zählt zu den ganzen jungen Wettbewerben auf der Ebene des DLV und seiner Landesverbände. In Bayern wurde dieser Wettbewerb erstmals im Jahr 2003 durchgeführt. Nachdem in der Läuferhochburg Kemmern wie in den letzten Jahren wieder zahl-reiche Teilnehmer erwartet wurden, wurde der 10-km-Wettbewerb auf zwei Läufe aufgeteilt. Der erste Lauf, der um 14:30 Uhr mit 227 Teilnehmern startete, wurde für die Bayerische Meisterschaft gewertet. Um 16:00 Uhr starteten dann die übrigen 232 Läufer zum gewohnten Kuckuckslauf. Fachkundig informiert wurden Läufer und Zu-schauer dabei von Arthur Schmidt aus Herborn, der schon unzählige Wettbewerbe, darunter auch acht deutsche Straßenlaufmeisterschaften, moderiert hat. Die bayerische Top-Elite war zwar diesmal nicht am Start, aber auch so gab es einige Favoriten sowie mehrere bayerische und deutsche Meister auf der Starterliste der Seniorenklassen.

Nachdem Dietmar krankheitsbedingt auf einen Start verzichtete, war die Laufsportabteilung immerhin noch mit vier Aktiven vertreten, die den Mut hatten, mit der bayerischen Laufelite an den Start zu gehen. Die Bedingungen für die Läufer waren diesmal besser als in den Vorjahren. Wolken und Sonne wechselten sich immer wieder ab, es tröpfelte sogar teilweise, und die Temperaturen waren fast optimal. Dies sowie die beispielhafte Stimmung auf dem 2 Kilometer langen Rundkurs durch den Ort sorgten dafür, dass alle ihre Zeiten vom letzten Jahr teilweise klar verbessern konnten. Am deutlichsten wurde dies bei Sabine, die gleich über fünfeinhalb Minuten schneller war! Einen Podestplatz gab es für Bernhard Minde, der diesmal gegen starke Konkurrenz antreten musste. Gegen den ersten seiner Altersklasse hatte er allerdings keine Chance, denn der amtierende deutsche Meister Albert Walter (MTV 1881 Ingolstadt) hatte einen Vorsprung von über fünf Minuten. Bei der Siegerehrung im Zelt neben dem Sportplatz wurden dann immer die besten Acht der jeweiligen Altersklasse aufgerufen. Damit durfte dann Bernhard Schulte immerhin auf die Bühne und sich die Glückwünsche für seinen achten Platz abholen.

Bayerischer Meister bei den Männern wurde Mitku Seboka (LAC Quelle Fürth), der mit seiner Zeit von 29:57 min auch noch einen Streckenrekord aufstellte. Eigentlich wollte er verletzungsbedingt gar nicht starten, erhielt aber am Mittwoch vom Arzt die Genehmigung, „ein bisschen zu laufen“, und war in Kemmern dann nicht mehr zu halten. Siegerin bei den Frauen wurde Susanne Ölhorn (LG Passau) in 37:09 min, die auch schon zwei Wochen zuvor bei der Deutschen Meisterschaft in Bad Liebenzell angetreten war.

Monique startete im sog. Volkslauf, nachdem sie (noch) keinen Startpass hat und daher nicht bei Meisterschaftsläufen starten darf. Sie hatte dafür den Vorteil, dass sie nicht nur von den Zuschauern, sondern auch von den übrigen TSH-Läufern angefeuert wurde. Sie revanchierte sich dafür mit einer Topzeit und wurde 5. in ihrer Altersklasse. 




16. Ipsheimer Weinberglauf am 11.09.2015

 

Am 11. September starteten die jungen äthiopischen Läufer aus Münchaurach zu ihrer zweiten Herausforderung nach dem Aurachtallauf in Herzogenaurach. Beim 16. Ipsheimer Weinberglauf traten sie im Hauptlauf über 5.800 m an; auf der Strecke durch die Weinberge mit leichten und teilweise stärkeren Steigungen waren dabei insgesamt 100 Höhenmeter zur überwinden. Dankenswerterweise hat der Veranstalter TSV Ipsheim auch auf die Startgelder verzichtet. Vier von den jungen Athleten, die als Team Äthiopien Münchaurach gemeldet waren, konnten mit großer Freude die ersten Plätze der Altersklasse MU20 einnehmen. Wenn man bedenkt, dass sie überhaupt erst seit 3 Wochen läuferisch tätig sind, ist das bereits eine hervorragende Leistung. Mal sehen, wie sich das weiter entwickelt. Wir werden uns weiter drum kümmern.


Bei dieser 16. Ausführung des Ipsheimer Weinberglaufs startete auch Gotthard Eichstädt zum ersten Mal und Hans-Peter zum wiederholten Male auf dieser Bergetappe. Gotthard konnte in seiner Altersklasse M70 mit dem 1. Platz das “gelbe Bergtrikot” einnehmen. Hans-Peter belegte den 3. Platz in der M60.


Auf der diesjährigen Ausführung war es wesentlich angenehmer zu laufen, als bei strömendem Regen im letzten Jahr. So konnte der Veranstalter auch wieder einen neuen Teilnehmerrekord mit 430 Wettkämpfern auf den drei Laufstrecken melden.




6. Kapellenlauf Vorra am 09.08.2015

Auch beim Kapellenlauf in Vorra am 09. August herrschten wieder hochsommerliche Bedingungen. Trotzdem gab es 171 Finisher im Viertelmarathon und 162 Finisher im Halbmarathon, was für den LC Vorra einen Teilnehmerrekord bedeutete. Der Start erfolgte für beide Gruppen um 9:15 Uhr, wo die Temperaturen noch erträglich waren. Während die Halbmarathonis aber erst eine kleine Schleife drehten, um dann wieder auf die Strecke der Viertelmarathon-Läufer zu stoßen, machten die sich gleich auf den Weg nach Birkach, wo sie nach etwa 2,5 km den Birkacher Wald erreichten. Im Wald teilte sich dann die Strecke; die Viertelmarathon-Läufer drehten eine kleine Runde, um dann über Birkach wieder zum Ziel am Sportplatz zu laufen, die Halbmarathonis drehten noch einige Schleifen mehr im Wald, um sich dann auf den gleichen Rückweg zu machen. Anstrengend war es für beide Gruppen, denn die Strecken waren zwar landschaftlich schön und führten an einigen Kapellen und beim Halbmarathon auch an einem See vorbei. Die Strecken waren aber auch ziemlich anspruchsvoll, denn es waren zahlreiche Anstiege und z. B. beim Halbmarathon 190 Höhenmeter zu bewältigen.

Die Laufsportabteilung war mit 2 Läuferinnen und 3 Läufern vertreten, was genau für die Mannschaftswertung reichte. In diesem Jahr wurde nämlich erstmals eine Mixed-Wertung eingeführt, wobei eine Mannschaft aus 5 Teilnehmern bestand und davon mindestens eine Frau in der Wertung sein musste. Unter 12 gewerteten Mannschaften belegte unser Team dabei den 9. Platz. In den Einzelwertungen gab es den fast schon obligatorischen 1. Platz für Bernhard Minde, der bei der Siegerehrung noch extra als ältester Teilnehmer insgesamt erwähnt wurde. Für Bernhard Schulte und Bettina reichte es leider nur zu einem vierten Platz in ihren Altersklassen. Dietmar und Sabine landeten weiter hinten, waren aber aufgrund der Bedingungen mit den Ergebnissen trotzdem zufrieden. Die Siegerehrung fand in diesem Jahr nicht wie früher in einem Festzelt statt, sondern im großen Saal der nahegelegenen Gastwirtschaft. Aufgrund der Temperaturen hat das aber vermutlich keiner der Teilnehmer bedauert.




12. Tanzenhaider Weiherlauf am 05.07.2015

Zu einer wahren Hitzeschlacht wurde in diesem Jahr der Tanzenhaider Weiherlauf. Der SC Oberreichenbach hatte ausgerechnet den bislang heißesten Tag dieses Jahres mit ca. 37 °C für seinen Lauf erwischt. Da half es auch wenig, dass schon weit im Vorfeld der Start des Hauptlaufes um eine halbe Stunde auf 10:15 Uhr vorverlegt wurde und eine zusätzliche Wasserstelle eingerichtet wurde. Immerhin verliefen ca. 2/3 der Strecke in der prallen Sonne, und es gab nicht mal den Hauch eines, wenn auch heißen, Lüftchens. Vor dem Start wurden daher alle von Organisator Peter Meier vom SCO ermahnt, auf die Gesundheit zu achten und lieber etwas langsamer zu laufen. Leider haben das aber nicht alle berücksichtigt (oder verstanden). Kurz hinter km 5 bekam ein afrikanischer Asylbewerber gesundheitliche Probleme. Nach einer Erstversorgung durch einige Teilnehmer wurde er dann in die Klinik nach Erlangen gebracht. Später erfuhr man dann, dass der Fastenmonat Ramadan die Ursache war. Dass diesmal keine guten Zeiten zu erwarten waren, sah man an der Spitze, denn auch die schnellsten Läufer waren ca. 2 min langsamer als im letzten Jahr.


Die Laufsportabteilung war diesmal mit 4 Teilnehmern vertreten, nachdem einige Interessenten aufgrund der Temperaturen auf einen Start verzichtet hatten. Während Johannes gleich vom Start weg in der vorderen Gruppe lief, blieben Dietmar und Bettina zunächst zusammen und im hinteren Feld. Nach etwa 5 km und dem Laufen in praller Sonne entlang der Weiher Richtung Sintmann fiel Bettina jedoch etwas zurück. Auf dem Anstieg in den Wald Richtung Hochstraße legte dann auch Dietmar, wie so mancher andere Läufer, lieber eine kurze Gehpause ein, um keine Kreislaufprobleme zu bekommen. Immerhin folgte nach dem etwas kühleren Waldstück noch einmal eine Etappe ohne Schatten, die sich bergauf bis zur Schule am Ortseingang von Oberreichenbach hinzog. Dort stand dann endlich ein Feuerwehrauto und kühlte die Läufer mit einer erfrischenden Dusche, bevor es am Keller vorbei ins rettende Ziel ging. Johannes versuchte da noch mal einen Endspurt, musste den aber abbrechen, weil auch ihm der Kreislauf sonst Probleme gemacht hätte. Trotzdem erreichte er damit den Gesamtplatz 6. Bettina kam, für sie selbst ganz überraschend, auf Platz 3 in ihrer Altersklasse. Eine Ehrung gab es dafür leider nicht, denn wie immer wurden nur die Gesamtschnellsten und die Dorfmeister geehrt, dazu gab es noch Medaillen für Bambini und Jugendliche bis 12 Jahre.

Manfred Schumacher, der aufgrund von Knieproblemen derzeit nur walkend unterwegs ist, bestritt in Oberreichenbach seinen ersten Wettkampf in der Nordic Walking-Disziplin. Obwohl ihm hier noch die Wettkampfpraxis und vielleicht auch etwas Technik fehlte, holte er auf Anhieb Gesamtplatz 4 bei den Männern.




29. Burgholzlauf Scheßlitz am 21.06.2015

Am 21. Juni fand in Scheßlitz der 29. Burgholzlauf statt. Die anspruchsvolle 13km-Strecke führte vom Sportplatz am Schulzentrum ins sog. Burgholz, wobei bis km 3 schon gleich mal fast 80 Höhenmeter zu überwinden waren. Nach einer leichten Gefällstrecke ging es aus dem Wald heraus auf die Straße nach Weingarten, wo auch der höchste Punkt der Strecke lag. Nach einer steilen Bergab-Passage ging es auf der Straße weiter über Pünzendorf und Peulendorf nach Köttensdorf, wobei die Läufer wieder etwas Kraft tanken konnten, weil es ständig leicht bergab ging. Vor Köttensdorf ging es dann rechts wieder ständig bergauf ins Burgholz bis zu dem Punkt, den die Läufer auch schon bei km 3 passiert hatten. Danach konnten sie noch mal Tempo aufnehmen, denn zum Ziel am Sportplatz ging es praktisch ständig bergab.

Die Teilnehmerzahl im Hauptfeld war mit 164 Läufern geringer als im letzten Jahr, als der Lauf noch für den Bayern Lauf-Cup zählte. Die TSH war mit 6 Aktiven vertreten und konnte bei den Frauen sogar eine Mannschaft stellen; es war nämlich kurzfristig noch gelungen, Sabine Düll zur Teilnahme zu bewegen, obwohl sie vorher noch nie mehr als 10 km gelaufen war. Nachdem alle (außer Bernhard Minde) in der letzten Zeit am wöchentlichen Bahntraining teilgenommen hatten, war natürlich jeder gespannt, ob die Quälerei etwas gebracht hatte. Im Ziel konnte man dann nur zufriedene Gesichter sehen. Bernhard Schulte blieb bei seiner Premiere in Scheßlitz unter der magischen Grenze von 1 Stunde. Dietmar war fast eineinhalb Minuten schneller als im letzten Jahr. Bettina und Sabine Düll liefen während der ganzen Zeit zusammen und kamen auch mit einer Superzeit gemeinsam nicht lange nach Dietmar ins Ziel. Am meisten überrascht war aber Sabine Wittwer. Sie konnte ihre Zeit vom Vorjahr gleich um über 6 min verbessern, führte das aber hauptsächlich auf die äußeren Bedingungen zurück. Die waren in diesem Jahr auch ideal, mit bedecktem Himmel und Temperaturen von etwa 16 °C. In der Mannschaftswertung der Frauen reichte es dann aber mit Platz 5 leider doch nicht für einen Podestplatz, denn die Kemmerner Damen belegten gleich Platz 1 und 2 vor Scheßlitz und Vorra. Auch der Gesamtsieg bei den Frauen ging an den SC Kemmern (Carmen Schlichting-Förtsch), bei den Männern siegte Roland Wild (LG Bamberg). Bernhard Schulte und Bettina schrammten knapp an einem Podestplatz vorbei, lediglich Bernhard Minde schaffte es mit dem Sieg bei der M75 aufs Treppchen.

Für die Siegerehrung mussten die Teilnehmer vom Schulzentrum zur Sporthalle des TSV Scheßlitz fahren, wo es Weißwurst, Kuchen und andere leckere Sachen zur Stärkung. Bei der Siegerehrung wurde wie im letzten Jahr die Reihenfolge geändert, sodass die ältesten Teilnehmer zuerst aufgerufen wurden.




26. Hohenstadter Straßenlauf am 25.04.2015

Eine fast schon familiäre Atmosphäre herrschte beim Straßenlauf, den der SV Hohenstadt (in der Nähe von Hersbruck) am 25. April ausrichtete. Gerade einmal 15 Männer und 10 Frauen hatten für den Hauptlauf über 10 km gemeldet. Dazu kamen noch 7 Teilnehmer aus der Jugend U18 und U20. Nachdem die TSH gleich mit 7 Aktiven vertreten war, war ihr dann auch der erste Platz bei den Mannschaftswertungen der Männer und Frauen nicht zu nehmen.

Die Laufstrecke selbst führte in vier Runden vom Bahnhof in Hohenstadt entlang der Pegnitz nach Eschenbach, und von dort entlang der Bahnlinie wieder zurück nach Hohenstadt. Bei den wenigen Teilnehmern war es trotz der Runden ein einsames Rennen gegen die Uhr, nachdem es praktisch keine anderen Läufer gab, an denen man sich hätte orientieren können. So musste jeder selbst gegen seinen inneren Schweinehund kämpfen. Lediglich Bettina hatte Glück: Sie sortierte sich etwa 100 m hinter Dietmar ein und ließ sich auch bis ins Ziel nicht mehr abschütteln. Sabine Wittwer war mutig und legte vom Start weg ein hohes Tempo vor, was aber nicht lange gut ging; nach etwa 1,5 km wurde sie von Dietmar und Bettina eingeholt und fiel dann leider noch ein Stück zurück. Die beiden Bernhards hatten einen deutlichen Vorsprung vor den anderen, und Sabine Düll und Markus lagen weiter zurück, sodass man sich nur an einer scharfen Kehre in der Nähe des Ziels sehen konnte.


Trotzdem reichte es bei den wenigen Teilnehmern für jeden TSH-Läufer zu einem Podestplatz, wobei Bernhard Minde noch eine Geldprämie abräumte, die für Streckenbestleistungen in den einzelnen Altersklassen ausgelobt worden war. Die Siegerehrung selbst fand recht hemdsärmlig vor einem kleinen Zelt statt, das im Übrigen für die Startnummernausgabe, zum Umkleiden, für die Verpflegung und das gemütliche Beisammensein nach dem Lauf dienen sollte. Wenigstens gab es im daneben liegenden Campingplatz drei Einzelduschen für die Läufer.




32. Neuburger Frühjahrswaldlauf am 04. 04 2015

Durchwachsenes Wetter empfing in diesem Jahr die Teilnehmer des Neuburger Frühjahrswaldlaufes, der wie im vergangenen Jahr am Karsamstag stattfand. Während damals aber Sonnenschein und 18 °C herrschten, begann es schon bei der Hinfahrt hinter Ingolstadt zu tröpfeln. Der leichte Nieselregen hörte erst nach dem Beginn des Hauptlaufes auf, bei etwa 8 °C und fehlendem Wind fanden die Läufer fast ideale Bedingungen vor. Nach dem vorangegangen Sturm „Niklas“ lagen aber überall noch Zweige und Blätter im Wald neben der Donau herum, und schweres Gerät hatte seine Spuren auf der Runde hinterlassen, sodass man auch gut mit Crossschuhen hätte laufen können. Die Strecke über 7,8 km führte wieder auf 3 Runden durch den Wald neben der Donau, wobei in jeder Runde ein Hochwasserdamm neben der Donau zweimal überquert werden musste.

Dass der Lauf in diesem Jahr nicht für den Bayern-Cup gewertet wurde, konnte man deutlich an der Teilnehmerzahl sehen, denn allein im Hauptlauf hatten etwa 100 Läufer/innen weniger gemeldet. Die Laufsportabteilung war diesmal nur mit 3 Aktiven dabei, was zum einen am etwas ungewöhnlichen Termin und zum anderen an krank-heitsbedingten Absagen lag. Einen Podestplatz gab es für die TSH daher nicht. Die beste Platzierung erreichte Hans-Peter mit Platz 6 und 37:08 min. Sabine kam in 42:14 min auf Platz 11, Dietmar in 39:22 auf Platz 25 in seiner Altersklasse. Immerhin hatten beide damit ihre Zeiten vom Vorjahr um eine halbe bis eine Minute verbessert. Schnellster Läufer war Oliver Dolny (ESV Ingolstadt) in 26:17 min, schnellste Frau war Rita Brand (SV Kasing) in 29:56 min.

Die Siegerehrung verlief wie das sonstige Drumherum recht chaotisch. Vor dem Lauf gab es keine Starterlisten, die Ergebnislisten lagen später unauffällig auf einem Tisch, die meisten mussten bei der Siegerehrung (bei der auch keine Zeiten genannt wurden) stehen, und die, die noch ausgelaufen waren und etwas später dazukamen, bekamen keinen Kaffee mehr und nur noch traurige Reste vom Kuchenbuffet. Diejenigen, die noch eine Urkunde haben wollten, wurden nach längerem Nachfragen über den halben Sportplatz zum Zielbereich geschickt, wo dann die Urkunde gedruckt wurde. Insgesamt also ein trauriges Bild für einen Lauf, der schon zum 32. Mal ausgerichtet wurde.




15. Erlanger Winterwaldlauf am 21.03.2015

Kaum dass sich die müden Knochen vom Neuhauser Straßenlauf erholt hatten, ging es am folgenden Samstag bereits zum nächsten Wettkampf nach Erlangen. Für die 15-km-Strecke war die TSH mit 8 Läufern stark vertreten. Bei den 10 km hat sich Bernhard Schulte mit einem starken Einstand gezeigt. Das Wetter zeigte sich gnädig, es gab weder Schnee noch Regen, der leichte Wind und gemäßigte 12 °C bei lockerer Wolkendecke versprachen einen guten Rennverlauf. Da es dieses Jahr keinen Bayern-Cup gibt, war das Läuferfeld über 15 km mit 306 Finishern um genau 100 Läufer schwächer als letztes Jahr besetzt. Der 10-km-Lauf musste einen Rückgang von 403 auf 253 Läufer hinnehmen.

Im 15-km-Lauf dominierte Endisu Getachew mit 48:59 min. mit deutlichem Abstand zum zweiten Alexander Finsel (TV 1848 Coburg) mit 52:40 min. Unser TSH-Mitglied Andreas Kraus schaffte in diesem starken Feld einen hervorragenden 17. Gesamtplatz mit 58:31 min., gleichzeitig 3. Platz in der M40. Ebenso stark erreichte  Reinhard Schlichte mit dem 3.Platz in der M55 in einer Zeit von 1:04:19 min. das Ziel. Da wollte wohl Peter Scheuer nicht hinten anstehen und erkämpfte sich mit 1:08:48 min den 3. Platz in der M60. Dass Bernhard Minde in der M75 mit einer Zeit von 1:14:30 min das Rennen fast für sich allein lief und damit 1. In der M75 wurde, gilt schon als normal, alles andere wäre eine Überraschung. Die Überraschung war Bettina Recktenwald, die mit einer Zeit von 1:21:34 min. und dem 9. Platz in dem stark besetzten Feld einen deutlichen Achtungserfolg erzielte. Werner Klein konnte seine Zeit vom letzten Jahr nicht halten und konnte mit 1:22:26 min. dennoch wie im Vorjahr Platz 3 in der M75 erreichen. Unser TSH-Mitglied Heiko Rost hatte sich einige Tage vorher an einem 48-km-Benefizlauf beteiligt und war entsprechend nicht optimal für einen 15-km-Wettkampf vorbereitet. Mit einer Zeit von 1:28:20 min. war er trotzdem schneller als seine Zielvorgabe von 6 min/km.

Im 10-km-Lauf hat Bernhard Schulte in einem starken Läuferfeld mit einer Zeit von 42:40 min in der M55 den ersten Platz belegt und damit bei 253 Finishern den hervorragenden Platz 62 im Gesamtfeld erreicht.

In der Mannschaftswertung konnte die TSH den dritten Platz belegen, vertreten durch Andreas Kraus, Reinhard Schlichte, Peter Scheuer, Alex Graz und Bernhard Minde. Mit viermal 3.Platz, zweimal 1.Platz und einem 3.Platz in der Mannschaftswertung hat sich die TSH in der Läuferszene wieder deutlich bemerkbar gemacht.

 

Leider wurden dieses Mal nur die 3 Schnellsten des Gesamtfelds geehrt, es gab keine Altersklassenwertung vor Ort. Die Urkunden mussten sich alle übrigen über das Internet selbst herunterladen, wobei die Ergebnisse erst 2 Tage später einsehbar waren. Dies zusammen mit den nicht vorhandenen Duschmöglichkeiten vor Ort kann nicht als Empfehlung verstanden werden, obwohl das Gelände für den Lauf hervorragend geeignet ist.




23. Neuhauser Straßenlauf am 14.03.2015

Nach den diversen Crossläufen der letzten Wochen wurde mit dem Neuhauser Straßenlauf wieder die hiesige Straßenlaufsaison eröffnet. Ein Lauf in den Frühling war es allerdings nicht gerade, denn mit leichtem Nieselregen auf der Fahrt nach Neuhaus und Temperaturen von ca. 4 °C herrschten eher noch winterliche Bedingungen. Obwohl der Lauf gleichzeitig für die Bezirksstraßenlaufmeisterschaft gewertet wurde, hielt sich der Andrang etwas in Grenzen. Am Tag darauf fand nämlich in Gaustadt bei Bamberg der Kaiserdomlauf statt, der den Auftakt für den dortigen Raiffeisencup bildete. Damit fehlte in Neuhaus dann ein Großteil der oberfränkischen Läuferszene.

Die TSH war im Hauptlauf mit 13 Aktiven vertreten, wobei die Laufsportler durch einige Mitglieder der Leichtathletik- und Triathlonabteilung verstärkt wurden; sie war damit der teilnehmerstärkste Verein. Es hätten aber auch noch mehr TSH-ler sein können, allerdings hatte die Grippewelle der letzten Zeit doch einige an einer Teilnahme gehindert. Die Strecke führte wieder über die altbekannten zwei Runden um das Wasserschloss und den anspruchsvollen Schlussanstieg zum Sportgelände des TSV Neuhaus. Das Feld der etwa 170 Teilnehmer wurde in diesem Jahr von den Läuferinnen und Läufern vom TSG 08 Roth und LAC Quelle Fürth dominiert. Bei den Männern siegte Sebastian Reinwand in 30:57 min vor Andreas Straßner (beide TSG 08 Roth). Beide unterboten damit auch den bisherigen Streckenrekord. Bei den Frauen liefen gleich drei Aktive vom LAC Quelle Fürth an die Spitze; hier siegte Kerstin Steg in 39:31 min vor Christine Ramsauer und Anke Friedl.

 

Für die TSH-Läufer reichte es sowohl in der „normalen“ Wertung als auch in der Wertung für die Bezirksmeisterschaft immerhin zu 4 Podestplätzen in den Altersklassenwertungen, nämlich für Reinhard Schlichte, Peter Scheuer, Bernhard Minde und Werner Klein. Auch bei der Mannschaftswertung für die Bezirksmeisterschaft gab es zwei Podestplätze, nämlich für die Mannschaft M50/M55 (Schlichte, Gronau, Benkert) sowie die Mannschaft M60 und älter (Scheuer, Minde, Klein). Den größten Leistungssprung machte allerdings ein anderer Läufer, und zwar Gerd Ankermann. Er hatte sich den Winter über akribisch auf diesen Lauf vorbereitet und konnte seine Zeit von 54:19 min (aus 2013) gleich auf 50:39 min verbessern. Zum Feiern hatte er in Neuhaus allerdings keine große Gelegenheit, denn als frischgebackener Laufwart für Mittelfranken hatte er die Ehre, zusammen mit Willi Wahl die Siegerehrung durchzuführen und die Urkunden zu überreichen.




11. Forchheimer Kellerwald-Crosslauf am 07.03.2015

Bei frühlingshaftem, sonnigen Wetter konnten sich Teilnehmer und die ausrichtende Forchheimer Leichtathletikgemeinschaft  bei der 11. Auflage des Forchheimer Kellerwald-Crosslaufes  über beste äußere Bedingungen freuen.


Zwar lag die Teilnehmerzahl mit etwas mehr als 200 Teilnehmern deutlich unter der des Vorjahres, wo bei ähnlich guten Bedingungen 250 Läufer antraten, dies war aber im wesentlichen der Tatsache geschuldet, dass der bayerische Laufkalender heuer in diesen Wochen extrem dicht mit hochkarätigen, überregionalen Meisterschaften gespickt ist. Nach den bayerischen Cross-Meisterschaften der Vorwoche standen an diesem Wochenende zeitgleich die Deutschen Crosslaufmeisterschaften im südbayrischen Indersdorf an, was etliche hochkarätige Vereinsläufer aus Nordbayern vom Besuch der Forchheimer Veranstaltung abhielt.

Dennoch war auf dem anspruchsvollen Kurs im Forchheimer Kellerwald bei den Kinder- und Erwachsenläufern in der Spitze eine gute Leistungsdichte zu bemerken, denn gleichzeitig wurden hier auch die Oberfränkischen Bezirksmeister ermittelt.  

Für die Turnerschaft starteten Andreas Kraus auf der Langstrecke und Reinhard Schlichte über die Mitteldistanz. Beide Strecken enthielten einen selektiven Anstieg, der jeweils am Anfang der vier bzw. zwei zu durchlaufenden Runden lag. Dadurch zeichnete sich der Kurs als echter Crosslauf aus.




Kreismeisterschaft Cross Eckental

Regelrechtes Aprilwetter empfing die Teilnehmer der Kreis-Crosslaufmeisterschaften am 08. Februar in Eckental. Von Schneeschauern bis zu sonnigen Phasen war alles vertreten, dazu blies noch ein eiskalter Wind. Der altbekannte Rundkurs durch ein Waldstück mit extra errichteter Holzbrücke, über Feldwege und grasbewachsene Abschnitte war weitgehend hart gefroren, sodass er auch ohne Spikes gut zu laufen war. Einige Läufer versuchten es mangels anderer Schuhe trotzdem, hatten aber so ihre Probleme damit.

 

Das Teilnehmerfeld war in diesem Jahr wieder recht überschaubar. Bei den Frauen, die zwei kleine und zwei große Runden über insg. 4 km laufen mussten, traten gerade mal 8 Teilnehmerinnen an. Bei den Männern, die zwei kleine und vier große Runden über insg. 6,4 km zu laufen hatten, waren es immerhin 38 Teilnehmer. Die Laufsportabteilung war dabei immerhin mit 6 Aktiven vertreten, wobei Sabine wieder wie im letzten Jahr die einzige Frau war. In der W 45, in der immerhin 3 der 8 gemeldeten Läuferinnen starteten, belegte sie den 2. Platz und konnte ihre Zeit vom Vorjahr sogar leicht verbessern.

 

Kurz nachdem die Frauen eingelaufen waren, mussten dann als Letztes die Männer auf die lange Distanz. Während in den vergangenen Jahren die Strecke zu diesem Zeitpunkt schon teilweise richtig umgepflügt und matschig war, hatten die Männer diesmal keine Probleme damit. Einzig Reinhard Schlichte hatte das Pech, in einer der Runden in der Nähe des Zielbereichs zu stürzen, rappelte sich aber gleich wieder auf. Der Gesamtsieg wurde wie zu erwarten von einigen jungen Wilden untereinander ausgemacht. Es siegte Zacharias Wedel (LCS Höchstadt/Aisch) vor Sebastian Schindler (LG Erlangen), der sich extra hochgemeldet hatte, um einen längeren Trainingslauf absolvieren zu können. Bester TSH-Läufer war Johannes Schwabe, der den 8. Gesamtplatz belegte. Auch die übriger TSH-Läufer erreichten alle einen Podestplatz. Bei der Siegerehrung konnten sie dann das reichhaltige Kuchenbuffet genießen und ihrer Urkunden von zwei jungen Damen der LG Eckental entgegen nehmen.




BLV-Sportwochenende im Bayerischen Wald

Für die Erst- und Zweitplatzierten des BLV-Lauf-Cups 2014 fand im Bayerischen Wald in Lindberg nahe Zwiesel das gemeinsame Sportwochenende statt. Dieses Wochenende war der Hauptteil des für die Sieger und Siegerinnen der verschiedenen Altersklassen ausgelobten Preises bei der Abschlussveranstaltung in Kemmern im vergangenen September. Insgesamt ließen sich rund 50 Sieger von BLV-Vizepräsident Breitensport Willi Wahl und BLV-Laufwart Hans-Peter Schneider betreuen.

Nach der Anreise startete das Treffen mit Begrüßungsworten von Willi Wahl. Dieser brachte dabei einen Überblick über das bevorstehende aktive Wochenende. Es folgte eine Vorstellungsrunde aller Teilnehmer sowie das Abendessen. Ziel war es wieder, diese drei Tage ungezwungen mit viel Spaß in neuer Umgebung mit neuen Bekanntschaften zu verbringen. Im Anschluss daran wurde noch eine einstündige Fackelwanderung durch den Ort durchgeführt.

Der Samstag begann für die sportlich Aktiven bereits am frühen Morgen mit einem Läufchen über 45 Minuten. Wer die Landschaft um Lindberg kennt, der weiß, dass es hier ja nicht gerade flach zugeht, aber alle hatten ihren ersten Spaß bei dieser Aktivität. Nach dem gemeinsamen Frühstück war dann der nächste Tagespunkt angesagt. Einige nahmen die Möglichkeit zum Ski-Langlauf am Bretterschachten wahr. Andere beteiligten sich unter Führung des ortsansässigen Ehepaares Fellner an der über vierstündigen Wanderung rund um Lindberg und Zwiesel. Leider konnte das ursprünglich geplante Wanderziel zum Großen Falkenstein aufgrund von vereisten Pfaden nicht angegangen werden.

Nach diesem Tagesabschnitt wurde der Restnachmittag dann im Hotel als Entspannung unter Nutzung von Sauna, Whirlpool und anderen Wellness-Highlights verbracht. Berta Schiller, eine AK-Siegerin von der SG Indersdorf, stellte ihren sehr interessanten Bildbericht von einer 2014 durchgeführten Sahara-Wüstentour in Marokko vor. Alle verfolgten ihre belebten Darstellungen mit großem Interesse. Nach dem Abendessen wurde die Gelegenheit für Erfahrungsaustausch unter Erweiterung des Bekanntenkreises und Vertiefung von Freundschaften verbracht. Auch beteiligten sich alle an einem lustigen Ratespiel. Der Abend endete für einige erst spät in der Nacht.

Auch der Sonntag startete für die Unermüdlichen wieder mit einem Lauf über 45 Minuten. Schön war es, dass hier über Nacht ein paar Schneeflocken gefallen waren. Nach dem gemeinsamen Frühstück wurde unter Führung eines ortskundigen Försters der nahe gelegene Bayerische Nationalpark mit dem „Haus der Wildnis“ besucht. Viele Informationen rund um den Nationalpark wurden auf dem Weg dorthin erläutert. Im Nationalpark-Haus war reichlich Gelegenheit, sich über die Umgebung, den Nationalpark selbst sowie die gesamte Natur zu informieren. Andere nahmen noch einmal die Gelegenheit zum Ski-Langlauf am Bretterschachten oder zu einem langen Trainingslauf zum Trinkwasserspeicher Frauenau wahr. Nach Rückkehr ins Hotel stand die Verabschiedung nach einem letzten gemeinsamen Kaffee-Kuchen an.

Insgesamt ist es begeisternd, dass viele junge sportlich Aktive bei diesem gemeinsamen Wochenende mit dabei waren. So konnten sich alle Altersgruppen austauschen. Es schien allen viel Spaß bereitet zu haben. Die Hoffnung auf ein Wiedersehen in dieser Umgebung nach einer neuen BLV-Laufcup-Serie wurde von vielen ausgedrückt. Ein Dank hier gilt insbesondere dem Ehepaar Fellner aus Lindberg, die sich immer mit Begeisterung als Wanderführer für dieses Treffen zur Verfügung stellen.

 
 
 
 

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