40. Forchheimer Nikolauslauf am 03.12.2016

Für viele Läufer war es der letzte Wettkampf in diesem Jahr: die LG Forchheim hatte zum mittlerweile 40. Nikolauslauf am 3. Dezember geladen, und die Läufer folgten in Scharen dieser Einladung. Sogar aus Darmstadt war ein Team im Hauptlauf über 10 km vertreten. Der Forchheimer Oberbürgermeister schickte schließlich ein 380 Teilnehmer starkes Feld auf die 4 Runden auf der Sportinsel. Nachdem die Wege dort allerdings nicht sehr breit sind, dauerte es fast 2 km, bis sich das Feld soweit entzerrt hatte, dass man ohne große Behinderungen laufen konnte. Die Bedingungen waren für einen Nikolauslauf optimal, die Sonne schien von einem wolkenlosen Himmel und die Temperaturen lagen knapp über dem Gefrierpunkt. Lediglich an schattigen Stellen musste man aufpassen, weil es durch Raureif und Laub noch rutschig war.

Den Sieg bei den Männern holte sich in diesem Jahr Martin Grau, der nach Verletzungen und einer langen Wettkampfpause für das TEAMadidas startete. Mit seiner Zeit von 31:35 min lag er nur 14 sec. vor Patrick Weiler (LAC Quelle Fürth), dahinter folgte dessen Vereinskamerad Dominik Mages.

Besonders interessant war diesmal die Damenkonkurrenz. Der aktuelle Streckenrekord, der vor 2 Jahren mit 37:05 min von Felicity Milton aufgestellt worden war, wurde von gleich drei Damen unterboten. Es gewann Brendah Kebeya (LAC Quelle Fürth) in 35:24 min vor Babinja Wirth (TSV Ebermannstadt) und Anna Schmidt (LAC Quelle Fürth). Die Ziele der TSH-Läufer waren da längst nicht so hochgesteckt. Außerdem waren von 4 gemeldeten Aktiven am Schluss nur noch 2 übrig geblieben. Dietmar belegte in einem starken Teilnehmerfeld Platz 37, Sabine kam immerhin auf Platz 12 in ihrer Altersklasse. Die anschließende Siegerehrung war nicht besonders erwähnenswert, denn sie fand in einem kalten, unbeheizten Zelt neben dem Sportplatz statt und die Preise für die Erstplatzierten in den Altersklassen waren auch bescheiden.




22. Ruhstorfer Geländelauf am 01.10.2016

Der Ruhstorfer Geländelauf am 1. Oktober war in diesem Jahr zugleich der Abschlusslauf zum Bayern Lauf-Cup des BLV. Nach einjähriger Unterbrechung wurden wieder 10 Laufveranstaltungen angeboten, und  zwar 5 in Südbayern und 5 in Nordbayern. In die Abschlusswertung kamen dabei alle Teilnehmer/innen, die an mindestens 5 Veranstaltungen teilgenommen hatten. Gewertet wurden allerdings nur die besten 6 Ergebnisse. Zusätzlich wurden die erzielten Punkte auch noch für die Mannschaftswertung addiert. Insgesamt nahmen zwar über 2600 Läuferinnen und Läufer an den einzelnen Wettkämpfen teil. Am Schluss waren es aber nur 59 Sportler und Sportlerinnen aus BLV-Vereinen, die in die Endwertung kamen, was von BLV-Vizepräsident Willi Wahl auch bei der Siegerehrung beklagt wurde. Unsere Laufsportabteilung konnte damit aber nicht gemeint sein, denn wir waren mit 6 Aktiven in Ruhstorf vertreten. Lediglich Sabine Düll konnte aus terminlichen Gründen nicht mitfahren und fiel damit leider aus der Einzel- und Mannschaftswertung, weil sie bis dahin nur an 4 Läufen teilgenommen hatte.

Das Wetter zeigte sich in Ruhstorf noch einmal von seiner besten Seite. Während es in vielen Teilen Bayerns schon regnete, gab es in Ruhstorf blau-weißen Himmel und spätsommerliche Temperaturen. Der Rundkurs über 7,5 km war allerdings nicht ganz einfach zu laufen. Während die eine Hälfte auf ebenen und geteerten Wegen verlief, führte die andere Hälfte auf Feld- und Wiesenwegen auf einigen Steigungen in die hügelige Landschaft um Ruhstorf.

Vor dem Lauf stand zwar schon fest, dass der TSH in der Mannschaftswertung der 2. Platz nicht mehr zu nehmen war. Trotzdem wollte natürlich jeder seinen aktuellen Platz in der Einzelwertung halten und gab noch einmal alles. Das Ergebnis konnte sich dann auch sehen lassen, denn in der Wertung für den Ruhstorfer Geländelauf gab es einen 2. Platz für Johannes und zwei 3. Plätze für Monique und Bernhard. In der Wertung für den Lauf-Cup landeten Monique, Johannes und Bernhard sogar auf dem 1. Platz in ihrer jeweiligen Altersklasse. Dazu kamen noch der 4. Platz für Markus, der 5. Platz für Sabine und der 7. Platz für Dietmar. Zur Belohnung gab es für die Podestplatzierungen in der Wertung für den Geländelauf eine Flasche Likör aus der Region. In der Wertung für den Lauf-Cup gab es für die Erstplatzierten einen kleinen Fresskorb. In der Mannschaftswertung gab es zusätzlich noch einen großen Fresskorb, sodass der Platz auf der Heimfahrt dann schon langsam eng wurde. Ob es eine Fortsetzung des Lauf-Cups geben wird, ist allerdings noch nicht sicher. Neben der eh schon niedrigen Beteiligung fiel besonders auf, dass über dreiviertel der Teilnehmer in der Endwertung aus dem nordbayerischen Raum kamen.  Die südbayerischen Vereine waren nur schwach vertreten und fanden kaum den Weg zu den Wettkämpfen in Nordbayern.




8. Kemmerner Kuckuckslauf am 24.08.2016

Bereits zum 8. Mal fand am 24. September der Kuckuckslauf in Kemmern statt. Das Wetter war an diesem Tag der genaue Kontrast zum Karlsfelder Seelauf eine Woche zuvor. Diesmal empfingen blauer Himmel und spätsommerliche Temperaturen von etwa 25 °C die Teilnehmer und Zuschauer. Während sich deswegen wieder zahlreiche Zuschauer an der 2 km langen Runde durch den Ort einfanden und zusammen mit zwei Sambagruppen die Läufer anfeuerten, hatte so mancher Aktive unter den Temperaturen zu leiden. Einige Male mussten deswegen auch die Sanitäter ausrücken, weil ein paar Läufer auf der Strecke und auch im Ziel mit Kreislaufproblemen zu kämpfen hatten.

Trotz der Wertung des Hauptlaufes für den Bayern Lauf-Cup war die Teilnehmerzahl diesmal deutlich geringer als in vergangenen Jahren. Wurden 2013 noch 410 Finisher gezählt, so waren es in diesem Jahr noch 296, die das Ziel erreichten. Die Laufsportabteilung war dabei immerhin mit 6 Aktiven vertreten. Im Hobbylauf über 4 km trat dazu noch Marta Jarimek an, die erst im Frühsommer als Laufanfängerin zur Abteilung gekommen war. Sie lief eine respektable Zeit von 25:07 min und erreichte auf Anhieb Platz 22 bei den Frauen.

Im Hauptlauf waren Ergebnisse und Stimmung nach dem Lauf schon deutlich gemischter. Während Johannes ein gutes Rennen lief und auch als Einziger einen Podestplatz erreichte, merkte Bernhard schon nach der ersten Runde, dass dies nicht sein Rennen war. Er war über 2 min langsamer als im letzten Jahr, kam aber noch auf Platz 6 in der M60. Dietmar, die beiden Sabines und Markus waren anfangs noch gemeinsam losgelaufen. Nach etwa 1 km konnten die anderen das Tempo nicht mehr mitlaufen, und Dietmar musste sich andere Tempomacher suchen und hoffte dabei, nicht doch noch zum Ende des Rennens von den anderen eingeholt zu werden. Die Sorge war aber unbegründet, denn im Ziel hatte er 2 min Vorsprung vor Sabine Düll und Markus. Sabine Wittwer litt wieder unter den sommerlichen Temperaturen und spürte auch noch die Wettkämpfe der letzten Wochen. Sie rettete sich gerade noch mit einer Zeit von unter 1 Stunde ins Ziel.

Weil auch am Abend noch angenehme Temperaturen herrschten, konnten sich nach den Läufen alle Teilnehmer auf der Terrasse neben dem Sportheim mit Pizza, Bratwurst und Kuchen stärken und dabei die Siegerehrung verfolgen.




39. Karlsfelder Seelauf am 18.09.2016

Nach längerer Pause wurde in Karlsfeld bei München wieder mal ein Wertungslauf für den Bayern Lauf-Cup durchgeführt. Am 18. September fand dort der inzwischen 39. Karlsfelder Seelauf statt. Neben dem Hauptlauf über 10 km wurden auch noch ein Halbmarathon sowie ein Hobbylauf durchgeführt. Die Strecke selbst lag im Naherholungsgebiet Karlsfelder See, wobei der besagte See im Hauptlauf 3,5-mal umrundet werden musste, bevor es zum Zieleinlauf ins dortige Stadion ging. Der See war idyllisch gelegen, allerdings spielte das Wetter an diesem Tag nicht mit. Während das Thermometer zwei Tage davor noch über 25 °C angezeigt hatte, waren es am Wettkampftag nur noch etwa 13 °C. Außerdem regnete es auf der Fahrt nach Karlsfeld teilweise recht stark, sodass die Stimmung im Auto schon etwas gedrückt war. Die Teilnehmer des Hauptlaufes hatten allerdings noch Glück: pünktlich zum Start um 11:00 Uhr ließ der Regen nach und es nieselte unterwegs nur noch.

Die Laufsportabteilung war diesmal nur mit 3 Aktiven vertreten, die noch Punkte für den Lauf-Cup sammeln wollten. Am besten gelang das Monique. Am Start hatte sie sich noch dezent im Hintergrund gehalten. Nach ca. 2 km lief sie zu Dietmar auf und vergrößerte dann den Abstand, sodass sie mit fast eineinhalb Minuten Vorsprung vor Dietmar ins Ziel einlief. Sabine hatte an diesem Tag ihre Probleme, obwohl die Temperaturen für sie eigentlich ideal waren. Allerdings spürte sie auch noch die Nachwirkungen des Medwork-Triathlons in Höchstadt, den sie eine Woche zuvor absolviert hatte.

Die anschließende Siegerehrung war nicht unbedingt der Rede wert, denn sie fand im Freien vor der Tribüne im Stadion statt. Die Teilnehmer hatten zwar Biertischgarnituren und ein Vordach gegen den Regen, wurden aber doch durchgefroren. Die Sieger „durften“ ihre Urkunden und Medaillen im einsetzenden Regen auf einem Siegerpodest im Freien entgegen nehmen. Auch für den Kaffee zum Aufwärmen musste man sich anstellen, weil der Bedarf anscheinend unterschätzt worden war.




30. Arcadenlauf am 17.09.2016

Zum 30. Mal fand der diesjährige Arcaden-Lauf des TV 1848 Erlangen im Naturgebiet der Mönau statt. Bei Dauerregen und kühlen Temperaturen konnten dieses Jahr ganz gute Laufzeiten erzielt werden.

Bei dem mit fast 500 Startern stark besuchten Hauptlauf waren bei den Männern diesmal keine Top-Läufer aus Äthiopien und Kenia mit Zeiten um die 30 Minuten gemeldet. Somit war das Rennen vom Start weg völlig offen. Bei seiner Mönau-Lauf-Premiere kam der Tennenloher Markus-Kristan Siegler von der LG Erlangen in neuer persönlicher Bestzeit von 33:48 Minuten als Erster ins Ziel.

Bei den Frauen gewann die in Baden-Württemberg lebende Kenianerin Kebeya Brendah, die mit einer Zeit von 37:07 Minuten und großem Vorsprung ins Ziel kam.

Über die 10 km Distanz gingen für das Laufteam der TS Herzogenaurach dieses Jahr Sabine Düll und Markus Deschner ins Rennen. Der Traditionslauf im Naturgebiet der Mönau geht über eine Runde, bei der es keine größeren Anstiege gab. Ein Podestplatz sprang für die TSH-Läufer dieses Mal zwar nicht heraus, aber es wurden durchwegs gute Zeiten erreicht. Sabine kam mit einer Zeit von 52:10 Minuten und Markus mit einer Zeit von 51:41 Minuten ins Ziel.




1. Gremsdorfer Kerwalauf am 03.09.2016

Am 3. September fand in Gremsdorf im Rahmen der örtlichen Kirchweih die Premiere des Gremsdorfer Kerwalaufes statt. Chef-Organisator Hans-Peter Schneider hatte dazu seit April ein regelmäßiges Training für die Kinder der Gremsdorfer Kindertagesstätte Kinderparadies angeboten. Lohn der Mühe war dann die Teilnahme von immerhin 46 Bambini. Beim Hauptlauf über 7,5 km waren es nicht einmal doppelt so viele, nämlich genau 80 Läuferinnen und Läufer. Das lag zum einen vielleicht daran, dass der Lauf in Gremsdorf zum ersten Mal ausgerichtet wurde, zum anderen wohl auch daran, dass am Tag darauf der Fränkische-Schweiz-Marathon anstand.

Hans-Peter hatte für den Lauf einen anspruchsvollen Rundkurs ausgesucht, der vom Rathaus zunächst Richtung Krausenbechhofen führte. Am Ortsrand entlang ging es dann in einem lang gezogenen Anstieg hoch zum Sportheim, vor dort durchs Wohngebiet wieder runter zum Radweg nach Höchstadt und zurück zum Rathaus. Neben den Anstiegen, die im Hauptlauf viermal zu bewältigen waren, trugen auch einige scharfe Kurven dazu bei, dass die Strecke nicht ganz einfach zu laufen war. Nichtsdestotrotz wurden an der Spitze gute Zeiten gelaufen: Den Sieg bei den Männern holte sich Klaus Belzer (DJK Vorra) in 27:27 min, bei den Frauen gewann Felicity Milton (TSH), die noch kurzfristig nachgemeldet hatte, in 28:34 min. Sie lag damit im Gesamteinlauf auf Platz 4 und damit einen Platz vor Johannes Schwabe, der die M35 in 28:49 min gewann. Felicity schien aber nicht mit voller Kraft gelaufen zu sein, denn bereits am nächsten Tag lief sie den Halbmarathon in der Fränkischen Schweiz und wurde mit deutlichem Abstand Erste vor einer Läuferin von LAC Quelle Fürth.

Die Laufsportabteilung war mit einer stattlichen Abordnung von 11 Aktiven bei drei Wettbewerben vertreten. Trotz der anspruchsvollen Strecke und der sommerlichen Temperaturen konnten sie aber eine ganz Reihe von Podestplätzen gewinnen und hätten auch gute Chancen in der Mannschaftswertung gehabt, wenn es sie im Hauptlauf gegeben hätte. Eine Premiere war mit Sicherheit die Siegerehrung in der M75, denn die beiden ältesten Läufer im Gesamtfeld kamen von der TSH und belegten hier die Plätze 1 und 2.





23. Indersdorfer Straßenlauf am 06.08.2016

Am 6. August fand in Markt Indersdorf im Landkreis Dachau der traditionelle Straßenlauf statt. Die altbekannte Strecke führte über 5 flache Runden vom Marktplatz zum Ortsteil Karpfhofen und zurück. Ziel war dann wieder der Marktplatz, auf dem später das alljährliche Marktfest stattfand. Im Gegensatz zu früheren Jahren waren die Temperaturen diesmal ungewöhnlich normal, sodass die Läufer diesmal auf die gewohnten Abkühlungen durch Rasensprenger, Gartenbrausen u.ä. durch die Anwohner verzichten mussten.

Nachdem der Hauptlauf über 10 km wieder für den Bayern Lauf-Cup des BLV gewertet wurde, waren auch entsprechend viele Teilnehmer aus ganz Bayern am Start. Alleine im Hauptlauf gab es 235 Finisher, insgesamt waren über 500 teilnehmende Läufer aus 13 Nationen am Start. Als Sprecher fungierte wieder Artur Schmid aus Herborn, der seit über 25 Jahren Laufveranstaltungen bis hin zum Marathon moderiert und die Zuschauer mit fundiertem Wissen und humorvollen Ankündigungen unterhielt.

Die Laufsportabteilung war mit immerhin 6 Aktiven vertreten, die neben guten Zeiten auch wertvolle Punkte für den Lauf-Cup sammeln wollten. Das gelang auch ganz gut, denn es sprangen immerhin 3 Podestplätze (für Bernhard und Monique Minde sowie für Bernhard Schulte) heraus. Monique war trotzdem nicht ganz zufrieden, denn nach den vorhergehenden Wettkämpfen hatte sie sich eigentlich eine bessere Zeit ausgerechnet; aber auch mit dieser Wunschzeit wäre sie nicht auf den 2. Platz gekommen. Immerhin konnte sie noch knapp vor Dietmar ins Ziel einlaufen. Sabine hatte einen ganz schlechten Tag erwischt. Bereits nach der ersten Runde brach sie ein und und kam mit einer Zeit von knapp unter einer Stunde ins Ziel. Pechvogel des Tages war allerdings Johannes. Nach dem Zieleinlauf fand er sich zunächst nicht auf der Ergebnisliste. Nach seinem Einspruch fand er sich dann auf Platz 3 in seiner Altersklasse und stand schon zur Siegerehrung bereit. Plötzlich kam wieder Unruhe auf, denn der Veranstalter hatte gemerkt, dass der Gesamt-Dritte ebenfalls vergessen worden war. Nachdem der in der gleichen Altersklasse wie Johannes gestartet war, rutschte Johannes nach hinten und musste sich mit dem undankbaren vierten Platz begnügen. Da konnte dann auch das gemütliche Beisammensein auf dem Marktfest nicht mehr allzu viel helfen.




13. Tanzenhaider Weiherlauf am 09. 07.2016

 

Weißblauer Himmel lud am Samstag, 09. Juli 2016, 160 Läufer zum 13. Tanzenhaider Weiherlauf, der an vielen Weihern, Wiesen und Wäldern vorbeiführte. Jürgen Wittmann von der LAC Quelle Fürth lief die Langstrecke über zehn Kilometer in 35:42 Minuten und ging damit als Sieger hervor. Bei den Damen siegte auf der Langstrecke Ira Wassermann mit 42:44 Minuten.


Der Start wurde dieses Jahr zum ersten Mal auf den späten Nachmittag gelegt, um einer Hitzeschlacht wie in den vergangenen beiden Jahren aus dem Weg zu gehen. Leider ohne Erfolg, denn auch dieses Jahr lagen die Temperaturen am Nachmittag bei 30 Grad.

Aus der Laufsportabteilung nahmen diesmal nur 3 Läufer teil, da am selben Tag der BLV-Lauf in Bad Birnbach stattfand. Am 10-km-Lauf nahmen Sabine Düll und Markus Deschner teil, bei dem Sabine nach einer Zeit von 53:09 Min. im Ziel ankam, Markus lief die Strecke in 55:32.
Manfred Schumacher, der bei der Nordic Walking-Disziplin an den Start ging, belegte mit einer Zeit von 56:00 Minuten den zweiten Platz.

Nach dem Lauf gab es für die Dorfmeister einen Wanderpokal, Medaillen für alle Teilnehmer und ebenso für alle Bratwurstbrötchen.




 

8. Bad Birnbacher Sommernachtslauf am 09.07.2016


Eine weite Anreise hatten nordbayerische Läufer am 9. Juli zu absolvieren. Da fand nämlich in Bad Birnbach im niederbayerischen Bäderdreieck der 8. Sommernachtslauf statt, der wieder für den Bayern Lauf-Cup sowie für den dortigen Grenzland-Laufcup gewertet wurde. Erschwert wurde die Anreise zudem durch den Ferienbeginn in einigen Bundesländern und damit verbundene Staus und Sperrungen. Die einheimischen Läufer waren auch deshalb deutlich in der Überzahl. Die äußeren Bedingungen waren nicht optimal, denn trotz des Starts um 18:30 Uhr herrschten noch etwa 27 °C und hohe Luftfeuchtigkeit.

Die Streckenführung und Start sowie Ziel waren, wie auch in den Vorjahren, schon wieder mal geändert worden. Diesmal lagen Start und Ziel etwas außerhalb am Sport- und Freizeitzentrum und nicht wie früher schon mal direkt im Kurpark. Die ersten 4 km verliefen noch relativ flach auf geteerten Wegen im Tal. Danach bog die Strecke jedoch in den Golfpark ab und führte fast 2 km mit 65 Höhenmetern nur bergauf. Besonders die erste Hälfte hatte es in sich, sodass mancher Läufer eine Gehpause einlegen musste. Die anschließende Bergabpassage war aber auch nicht unbedingt einfacher, denn von befestigtem Feldweg über grasbewachsene Passagen bis hin zu losem Geröll war alles vertreten, sodass man die ganze Zeit voll konzentriert laufen musste, um nicht zu stürzen

Die Laufsportabteilung war diesmal mit insgesamt 4 Teilnehmern vertreten, die den weiten Weg nicht scheuten, um wertvolle Punkte für den Lauf-Cup zu sammeln. Sie wurden auch nicht enttäuscht, denn es sprangen immerhin ein 1. Platz für Monique Minde und zwei 2. Plätze für Johannes Schwabe und Bernhard Schulte dabei heraus. Lediglich Dietmar Benkert konnte nicht zufrieden sein, lief aber auch in der Altersklasse mit den meisten Teilnehmern.




 

8. Frankenweglauf am 12.06.2016

Am 12. Juni pünktlich um 8 Uhr startete der 8. Frankenweg-Marathon. Ein Lauf über die klassische Marathondistanz von 42 km, allerdings mit 1200 zu überwindenden Höhenmetern. Start war in Streitberg, und die Strecke führte über die Behringersmühle und Pottenstein zum Ziel in Obertrubach. Die komplette Strecke ging ausschließlich über Stock und Stein, Wanderwege, Wiesen, Treppen – alles, was das Herz eines Crossläufers begehrt.

Mit am Start war unser TSH-Mitglied Andreas Kraus, der nach einem von Krankheit und Verletzungen überschatteten Frühjahr wieder ins Laufgeschehen einsteigen wollte. Was liegt da näher, als bei einem Lauf zu starten, bei dem man sicherlich keine persönliche Bestzeit laufen kann, was sich mit einem Blick auf das Höhenprofil erahnen lässt:


Im etwa 70 Läufer großen Starterfeld fanden sich jede Menge gut trainierte Langstreckenläufer, Ultramarathonis und Berglaufspezialisten. Unter anderem auch Eike Loch vom LAC Quelle Fürth, seines Zeichens mehrfacher Deutscher Meister mit einer Marathon-Bestzeit von 2:17 h. Der erste Platz bei den Männern war also schon mal vergeben.

Gleich nach dem Start mussten die ersten steilen Rampen überwunden werden, damit entzerrte sich das Feld schlagartig. Andreas fand Anschluss an eine der vorderen Gruppen und konnte das hohe Tempo gut mitgehen. Die Orientierung im freien Gelände gehört nicht unbedingt zu Andreas` Stärken, und weil die Strecke nur mit kleinen Wegweisern ausgeschildert war, musste Andreas wohl oder übel bei der schnellen Gruppe bleiben. Wäre er alleine gelaufen, wären vermutlich noch ein paar extra Kilometer dazu gekommen ;-)

Durch die Regenfälle der letzten Wochen war die Strecke sehr anspruchsvoll. Man musste wirklich bei jedem Schritt aufpassen, um nicht auszurutschen oder zu stürzen. Durch den während des Laufes einsetzenden Regen konnten die Wege nicht abtrocknen – aber der Regen brachte ein wenig erfrischende Kühle, denn in manchen Senken fühlte es sich mehr nach Tropenhaus und weniger nach Fränkische Schweiz an.

Die Strecke blieb ein einziges Auf und Ab. Man lief durch die Oswaldshöhle, kletterte Abhänge hinunter, balancierte über rutschige Holzbrücken, der komplette Lauf blieb so abwechslungsreich. Das spiegelte auch der Kilometerschnitt, der sich irgendwo zwischen 4:30 min/km und 10 min/km bewegte, wider. Erholung gab es leider auch nicht während der Bergabpassagen, sodass sich km 25 anfühlte wie normalerweise km 35.

Die Vierergruppe, in der Andreas lief, hatte sich bis km 25 zu einer Zweiergruppe halbiert. Und anders als bei einem Straßenlauf beginnt man, zusammenzuarbeiten. Man passt aufeinander auf, hilft sich bei Stürzen wieder auf die Beine und wartet bei der Verpflegung aufeinander. Und irgendwann bestreitet  man den Wettkampf nicht mehr gegeneinander, sondern miteinander. Das Wichtigste bei so einem Lauf ist wohl die Erkenntnis, geduldig zu bleiben, sich gut zu verpflegen und immer aufzupassen, wo man hintritt.

Mit jedem Schritt kam das Ziel näher, Andreas und sein Mitläufer überholten so nach und nach viele der vor Ihnen gestarteten Mittelstreckler und Walker. Und konnten sogar noch zwei Plätze im Feld gutmachen. Mit einem sehr guten 11. Platz in der Gesamtwertung (2. Platz M40) konnte Andreas nach 4:24 h ins Ziel in Obertrubach einlaufen.

Für Andreas war dieser Lauf einer der schönsten, an dem er jemals teilgenommen hat. Es gab keine hochglanzpolierte Lifestyle-Pastaparty, keine laute Musik, weder am Start noch im Ziel. Kein Moderator, der versucht, die Massen in Stimmung zu bringen. Der Start war bei einer Scheune in Streitberg, es gab klare Waldluft, Ruhe, grandiose Felsformationen und viel Natur. An den Verpflegungsstellen gab es Wasser und Bananen … später dann noch Cola. Absolut ausreichend. Es tat gut, bei einem Rennen zu starten, bei dem der Weg das Ziel war. Apropos Ziel: Das war ein Banner über einen Feldweg in Obertrubach.




 2. Kellerlauf am 06.05.2016


Am 6. Mai fand bei strahlendem Sonnenschein der 2. Kellerlauf statt. Die Idee zu diesem Lauf stammt von Hans-Peter Schneider und Elmar Gerner (Höchstadt), die auch die ganze Organisation übernahmen. Der Lauf soll auch weniger Geübte ansprechen, darum wurde auf Startgebühren und Zeitnahme verzichtet. Außerdem wurden verschieden schnelle Gruppen eingeteilt, die von Radfahrern geführt und begleitet wurden. Daneben bestand die Möglichkeit, unterwegs an verschiedenen Stationen einzusteigen bzw. unter zwei Walkingstrecken zu wählen. In diesem Jahr startete der Kellerlauf an der Aischgrundhalle in Adelsdorf, Ziel war nach 16,5 km der Keller der Familie Prechtel in Voggendorf, wo schon Tische für alle Teilnehmer reserviert waren. Über Neuhaus und Buch ging es zunächst nach Biengarten, wo vor dem Haus der Familie Grau eine Verpflegungsstelle eingerichtet war. Dort wurden die Teilnehmer u. a. von Martin Grau, dem Deutschen Meister über 3000 m Hindernis, und seinem Zwillingsbruder mit Obst und Wasser versorgt.

Der zweite Teil führte weiter durchs Mohrhofgebiet nach Schwarzenbach und über Gottesgab nach Voggendorf. Dort wurden die Teilnehmer von Hans-Peter Schneider und Elmar Gerner begrüßt und erhielten zur Belohnung einen Holzbierdeckel mit Aufdruck. Genau 99 Stück davon wurden verteilt, was einer Verdoppelung der Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Bei einer Brotzeit und bestem Frühlingswetter konnten dann alle den Abend gemütlich ausklingen lassen.




 

27. Straßenlauf Hohenstadt am 30.04.2016

Am 30. April fand in Hohenstadt bei Hersbruck der 27. Landesoffene Straßenlauf statt. In diesem Jahr wurde er auch für die Mittelfränkische Bezirksmeisterschaft gewertet. Nachdem die Beteiligung im letzten Jahr (ohne Meisterschaft) enttäuschend war, waren wir gespannt, wie sich die Meisterschaftswertung diesmal auf die Meldungen auswirken würde. Es gab dann tatsächlich eine 100%-ige Steigerung auf 44 Teilnehmer im Hauptlauf! Die Laufsportabteilung war daran mit immerhin 5 Aktiven beteiligt; Sabine Düll konnte leider aufgrund eines Termins nicht teilnehmen.

Das Wetter meinte es diesmal fast zu gut mit den Läufern. Nach dem wechselhaften Wetter der vergangenen Tage mit teilweise einstelligen Temperaturen schien in Hohenstadt die Sonne bei etwa 18 °C, was einigen dann schon zu schaffen machte. Zum Ausgleich war die Strecke flach und schnell, hatte aber an einer Stelle eine annähernd 180°-Kehre, die insgesamt dreimal durchlaufen werden musste und den Rhythmus doch störte. Vom Bahnhof Hohenstadt ging es dabei im Wiesengrund entlang der Pegnitz nach Eschenbach und von dort entlang der Bahnlinie nach Hohenstadt, wo auch das Ziel beim Bahnhof lag.

Interessant war für die TSH-Läufer diesmal der Vergleich mit den Zeiten vom Vorjahr. Bernhard Schulte lief auf die Sekunde genau die gleiche Zeit wie letztes Jahr, musste aber mit dem 2. Platz vorlieb nehmen, weil er noch von Peter Lenz (LG Erlangen) verdrängt wurde. Bernhard Minde lief sogar 2 Sekunden schneller, konnte aber trotzdem keine Prämie für die Streckenbestzeit in seiner Altersklasse einstreichen, die er letztes Jahr noch bekommen hatte. Herbert Fröhlich von der LG Erlangen kam nämlich fast eine halbe Minute vor ihm ins Ziel. Markus hatte sich deutlich gesteigert, kam aber trotzdem „nur“ auf den 2. Platz. Dietmar, der nach längerer Pause wieder einen Wettkampf lief, war mit seiner Zeit ganz zufrieden. Lediglich Sabine haderte mit ihrer Zeit, auch wenn es damit für den 2. Platz reichte.




 

4. MainCityRun Schweinfurt am 17.04.2016

Schweinfurt war zum ersten Mal Ziel für die TSH-Läufer. Am 17. April wurde dort der 4. MainCityRun ausgetragen, bei dem der 10-km-Lauf für den Bayern Lauf-Cup gewertet wurde. Die Beteiligung war dabei hoch: Über die 10-km-Distanz erreichten 535 Teilnehmer das Ziel, und auch beim Halbmarathon waren es noch 323 Läufer. Die Strecke für den Hauptlauf führte über 4 Runden durch die Schweinfurter Innenstadt und war relativ flach. Das Wetter machte allerdings den Läufern einen Strich durch die Rechnung, denn es war kalt und regnete den ganzen Tag. Dennoch standen zahlreiche Zuschauer und verschiedene Musikgruppen an der Strecke und feuerten die Teilnehmer an, was über manchen Durchhänger hinweghalf.

Ein Podestplatz sprang für die TSH-Läufer diesmal zwar nicht heraus, aber es wurden durchwegs gute Zeiten erreicht. Am meisten freute sich aber Monique, nachdem sie die magische Grenze von 50 Minuten um genau 1 Sekunde unterboten hatte. Angesichts des schlechten Wetters verzichteten unsere Läufer dann aber auf Siegerehrung und Buffet auf dem Schillerplatz und machten sich gleich auf den Heimweg.




 

12. Obermain-Marathon Bad Staffelstein am 10.04.2016


Bereits zum 12. Mal fand am 10. April der Obermain-Marathon in Bad Staffelstein statt, bei dem außerdem ein Halbmarathon, eine Nordic Walking-Strecke sowie erstmals auch ein 12,5-km-Lauf angeboten wurden. Das Besondere in diesem Jahr war aber, dass der Halbmarathon für die Bayerische, die Ober- und die Mittelfränkische Meisterschaft gewertet wurde. Insgesamt waren über 2000 Teilnehmer gemeldet, wovon sich über die Hälfte an der Startlinie zum Halbmarathon tummelte. Das Wetter spielte mit, es war trocken und nicht zu warm, zumal auch der Startschuss schon um 8:45 Uhr fiel. Die Strecke war im Gegensatz zum Marathon sehr flach und führte einmal praktisch komplett um Bad Staffelstein herum. Sie war zwar landschaftlich sehr reizvoll, was aber auch bedeutete, dass die Läufer unterwegs kaum angefeuert wurden und praktisch auf sich alleine gestellt waren. Die Sambagruppe beim Zieleinlauf auf dem Sportplatz kam dafür leider zu spät.

Die Fahne der Laufsportabteilung wurde diesmal nur von den Frauen hochgehalten, nachdem die Männer aus den unterschiedlichsten Gründen nicht teilnehmen konnten. Bettina lief ein hervorragendes Rennen und belegte in der Gesamtwertung Platz 11 in der W50. In der Wertung für die Mittelfränkische Meisterschaft belegte sie sogar Platz 2. Ganz überraschend war auch Britta im Halbmarathon angetreten. Sie erreichte Platz 35 in der W45, wurde aber mangels Startpass nicht für die Meisterschaft gewertet.




16. Erlanger Winterwaldlauf am 12.03.2016

Bereits eine Woche nach Neuhaus fand der nächste Lauf zum Bayern Lauf-Cup statt. Die SG Siemens Erlangen lud zum dortigen Winterwaldlauf ein. Diesmal waren für die Cup-Teilnehmer allerdings 15 km zu absolvieren; damit war dieser Lauf der längste im diesjährigen Lauf-Cup. Daneben wurden aber auch Strecken von 10 km (auch als Staffel mit 2x5 km) sowie Walking über 5 bzw. 10 km angeboten. Die Strecke führte wieder in 5-km-Runden auf gut belaufbaren Waldwegen durch die Brucker Lache. Dadurch hatten auch die Zuschauer eine gute Möglichkeit, das Geschehen im großen Teilnehmerfeld zu beobachten. Das war allerdings nicht ganz einfach, denn allein im 15-km-Lauf waren 349 Teilnehmer unterwegs. Außerdem gab es in der Spitzengruppe große Abstände; im Ziel lagen zwischen dem Viertplatzierten sowie dem Sieger Mitku Seboka (LAC Quelle Fürth) sage und schreibe 10 min Abstand. Mit seiner Zeit von 45:34 min unterbot Seboka den bisherigen Streckenrekord um fast 3 Minuten.

Johannes Schwabe hatte sich vom Start weg in das Verfolgerfeld hinter den Spitzenläufern eingereiht und konnte auch bis zum Ziel dort mithalten. Der Lohn dafür war Platz 3 in seiner Altersklasse und Platz 9 im Gesamtfeld. Auch Bernhard Schulte hatte einen sehr guten Tag erwischt und wurde Erster in seiner Altersklasse; über seine gute Zeit war er selbst am meisten überrascht. Während Bernhard Minde in der ersten Runde noch einen komfortablen Abstand vor Monique Minde hatte, schrumpfte dieser Abstand in der zweiten Runde immer mehr, sodass dann beide sogar gleichauf liefen. In der dritten Runde fiel Monique allerdings zurück und wurde dann noch von Bettina Recktenwald eingeholt, sodass beide hintereinander ins Ziel einliefen. Beide waren sehr gute Zeiten gelaufen, wobei Monique aber mit dem undankbaren vierten Platz vorlieb nehmen musste. Sabine Wittwer hatte leider keinen guten Tag erwischt und kam als letzte der TSH-Teilnehmer ins Ziel. Trotzdem war sie schneller als vor zwei Jahren und konnte damit eigentlich ganz zufrieden sein.

Einzige TSH-Teilnehmerin im 10-km-Lauf war Britt Mammitzsch. Sie kam auf den 13. Platz in ihrer Altersklasse und war ganz glücklich, dass sie nach längerer Pause unter einer Stunde geblieben war.

Manfred Schumacher trat wieder beim Walking an, diesmal über die Strecke von 10 km. Hinter einem deutlich jüngeren Teilnehmer belegte er den zweiten Platz bei den Männern.




24. Neuhauser Straßenlauf am 05.03.2016

 

Nach den Crosswettkämpfen der letzten Wochen wurde diesmal in Neuhaus die diesjährige Straßenlaufsaison eröffnet. Der ungewohnt frühe Termin war nötig geworden, um Terminüberschneidungen mit weiteren Veranstaltungen von mittel- und oberfränkischen Vereinen zu vermeiden. Gleichzeitig war der Neuhauser Straßenlauf auch der Auftakt für den Bayern Lauf-Cup, der nach einjähriger Unterbrechung 2016 wieder ausgerichtet wird. Aufgrund der zahlreich angereisten Läufer aus dem gesamten bayerischen Raum gab es auch einen neuen Teilnehmerrekord; allein am Hauptlauf über 10 km nahmen 232 Läuferinnen und Läufer teil. Das Wetter war ganz passabel, auch wenn die ganze Zeit über dunkle Wolken am Himmel hingen. Schüler, Bambini und Walker blieben allerdings vom Regen verschont, der kam erst im Hauptlauf, als die Schnellsten schon auf dem Weg ins Ziel waren. Bei den Männern gab es da im Vorfeld schon einen klaren Favoriten, nämlich Tulu Wodaja Addisu (TV 48 Coburg). Der war zwar angetreten, den Rekord bei den Männern zu knacken, verpasste aber mit 31:52 min die Bestzeit von Sebastian Reinwand (TSG Roth) vom letzten Jahr um etwa eine Minute. Bei den Frauen wurden zwei Namen hochgehandelt, die in den letzten Jahren auf dem Treppchen standen, nämlich Elvira Flurschütz (SC Kemmern) und Angela Kühnlein (Brehm Titan Runners). Nachdem sich aber kurzfristig noch Felicity Milton (Team Memmert) nachmeldete, die hier 2013 noch für die TSH gestartet war, gab es plötzlich drei Favoritinnen. Gegen Felicity hatten beide jedoch keine Chance, denn mit 35:49 min verbesserte sie ihren eigenen Streckenrekord von 2013 um fast eine Minute.


Die Laufsportabteilung war diesmal mit 8 Teilnehmern vertreten, nachdem es krankheitsbedingt noch einige Ausfälle gegeben hatte. Dabei gab es immerhin 3 Podestplätze. Manfred Schumacher, der sich für die Walkingstrecke über 6 km entschieden hatte, wurde mit 2 min Vorsprung Erster bei den Männern. Die übrigen 7 Aktiven starteten beim Hauptlauf über 10 km. Dort erreichte Bernhard Schulte den 1. Platz in der M60, Monique Minde kam auf einen hervorragenden 3. Platz in der W35. Johannes Schwabe musste sich leider mit dem undankbaren 4. Platz begnügen, hatte aber gegen die 32 min-Läufer in seiner Altersklasse keine Chance auf einen Podestplatz. Bei einem ausgiebigen Kuchenbuffet konnten sich dann alle wieder von den Anstrengungen erholen und mit etwas Glück einen Preis bei der obligatorischen Tombola ergattern.

 
 
 
 

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