37. Forchheimer Nikolauslauf am 07.12.2013

 

Zum Abschluss der diesjährigen Wettkampfsaison machten sich noch einmal 8 Aktive der Laufsportabteilung auf den Weg nach Forchheim, wo am 07. Dezember der traditionelle Nikolauslauf stattfand. Eigentlich hätten die Meldungen sogar für jeweils eine Mannschaft bei den Männern und Frauen gereicht, aber Heiko Rost musste krankheitsbedingt leider absagen.

Während es in der Nacht zuvor noch kräftig geschneit hatte, stiegen die Temperaturen am Tag wieder bis auf etwa 3 °C, sodass die weiße Pracht bis auf einige traurige Reste bis zum Start wieder weggeschmolzen war. Das Rennen, das im Hauptlauf über 4 Runden um die Forchheimer Sportinsel führte, entwickelte sich dadurch zu einer richtigen Schlammschlacht, was man den Läufern im Ziel deutlich ansehen konnte. Darunter waren auch wieder viele als Nikoläuse verkleidet, teilweise nur mit Mütze, teilweise aber auch mit komplettem Gewand oder sonstigem phantasievollen Outfit.

Nachdem es bis zum Meldeschluss am Donnerstag davor keine wirkliche Favoriten bei den Männern gegeben hatte, war die Überraschung am Wettkampftag umso größer. Ein unbekannter Australier namens Coloe Matthew vom Melbourne Athletics Club, der sich zurzeit beruflich in Deutschland aufhält, stahl allen Mitkonkurrenten die Show. Mit seiner Zeit von 31:56 min blieb er als dritter Läufer in der Geschichte des Nikolauslaufes unter der Grenze von 32 min und hatte damit immer noch 1 min Vorsprung auf den zweitplatzierten Sebastian Jost (LAC Quelle Fürth).

Bei den TSH-Teilnehmern sorgten dagegen die Damen für die Überraschung des Tages. In der Besetzung Kempmann, Recktenwald und Wittwer wurden sie in der Mannschaftswertung Zweite hinter der Mannschaft des TSV Ebermannstadt, die auch die beiden schnellsten Frauen stellte. Eine tolle Leistung, wenn man bedenkt, dass alle drei erst durch die Aktion Lauf10! in unsere Abteilung gekommen sind!


Bei den Männern war das Ergebnis dann wieder eher durchwachsen. Durch den Ausfall von Heike Rost reichte es von vornherein für keine Mannschaft, und auch Dietmar Benkert war schon vor dem Start leicht erkältet, sodass die Zeit entsprechend ausfiel. Immerhin konnte Manfred Schumacher noch durch seinen 1. Platz die Ehre der Männer retten. Für die Siegerehrung im beheizten Zelt auf dem Sportplatz mussten dann aber alle ganz fix sein, denn sie fand fast eine halbe Stunde vor dem geplanten Termin statt, sodass wohl so mancher seine Ehrung verpasst hat.




15. Dresden Marathon am 20.10.2013

 

Bei kühlen 15 °C, blauem Himmel und etwas böigem Wind starteten in diesem Jahr lt. Veranstalter 9045 Läuferinnen und Läufer beim Dresden-Marathon. Dabei war die Halbmarathon-Gruppe mit 3750 Teilnehmern die Größte, gefolgt von den Marathonläufern mit 1372 Teilnehmern. Für die 10-km-Strecke haben sich 1345 Teilnehmer entschieden, während die Gruppe der 4,2-km-Läufer mit 424 Teilnehmern schwach besetzt war. Die Veranstalter hatten 3 Startblöcke vorgesehen, wobei am Startpunkt –A- alle Läufer mit Zeiten unter 3:50 min/km Aufstellung nehmen sollten. Am Punkt –B- konnten Teilnehmer mit Zeiten unter 4:00 min/km Platz finden und für Zeiten unter 4:30 min/km war der Block –C- vorgesehen. Alle anderen hinter dieser Gruppe. So war es geplant, leider haben sich die wenigsten daran gehalten. Entsprechend verlief dann auch der gemeinsame Start für die über 9000 Läufer, beziehungsweise die 6 Minuten Spazierphase bis zur Ziellinie. Da die Zeiten ja alle per Chip gemessen werden, spricht nichts dagegen, dass sich schwächere Läufer weiter hinten anstellen, ist aber leider nicht zu vermitteln.


Erwartungsgemäß übernahmen die Kenianer die Führung des Feldes beim Marathon, wobei die 3 kenianischen Männer und die einzige Frau aus Kenia gute Zeiten erreichten. Die bei den Männern ausgelobte Prämie von 2500 Euro für Zeiten unter 2:16 Stunden wurde aber von keinem erreicht. Der schnellste Kenianer schaffte 2:16:44 Stunden, dies war sicher auch dem Wind geschuldet. Die schnellste Frau aus Kenia erreichte aber mit ihrer Zeit von 2:42:52 h die Prämienzeit für Frauen von 2:45 Stunden und konnte die 2500 Euro in Empfang nehmen.

Für die TSH haben Monique Minde am Marathon und Werner Klein am Halb-Marathon teilgenommen und mit Zeiten von 4:44:39 h bzw. 1:58:29 h das Ziel erreicht, beide glücklich und zufrieden mit ihrem Ergebnis.

 

Die Strecke führte durch die Innenstadt vorbei an Semperoper, Frauenkirche, Zwinger, dann in die Außenbezirke in einer großen Schleife um den großen Garten in die Innenstadt zurück. Die Halb-Marathonläufer mussten 4-mal über verschiedene Brücken die Elbe überqueren. Den Marathon-Läufern war die Runde zweimal gegönnt. Für diese Veranstaltung hat die Stadtverwaltung die Altstadt fast komplett gesperrt und auch einige Brücken waren für den Verkehr geschlossen. Das galt auch für Taxifahrer und Busse, selbst Straßenbahnen wurden umgeleitet. Auf der ganzen Läuferstrecke waren neben den üblichen Versorgungsstationen mit Wasser und Obst auch zahlreiche Trommler- und einige Musikgruppen zu finden. Die dicht gedrängten Zuschauer auf der Strecke gingen mit fast südländischem Temperament mit. Es hat Spaß gemacht.

Weniger lustig ist die Beschaffenheit der Wege und Straßen. Die auf den Gehwegen verlegten Platten (vor 100 Jahren?) haben sich im Lauf der Jahrzehnte gesetzt, beziehungsweise gehoben. Dadurch sind bis zu 3 cm hohe Kanten entstanden. Ideal zum Stolpern, wie unser TSH-Mitglied Werner Klein schmerzlich feststellen musste. Abgesehen von einem blauen Auge und einer 1,5 Minuten schlechteren Zeit ansonsten folgenlos. Die eingangs erwähnte etwas unglückliche Startaufstellung soll nächstes Jahr geändert werden (nach 15 Jahren!). Damit soll eine Entflechtung der verschiedenen Leistungsgruppen erreicht werden. Es ist ja ein Unding, wenn ein 75-jähriger Läufer eine halbe Stunde ständig überholt, um dann endlich im richtigen Läuferfeld anzukommen.




28. Fackellauf Burghaslach am 19.10.2013


Am 19. Oktober erhellte der Fackellauf wieder das abendliche Burghaslach. Die Laufstrecke, die im Hauptlauf 7-mal zu absolvieren war, war wieder mit 300 Fackeln ausgeleuchtet, die rechts und links entlang der Strecke gesteckt wurden. Im Gegensatz zu manchen Läufen in den vergangenen Jahren gab es am Wettkampftag wirklich mal einen goldenen Oktober mit milden Temperaturen bis in den Abend hinein. Daher fanden sich zumindest im Ortsbereich zahlreiche Zuschauer an der Strecke ein, und der Qualm der abbrennenden Fackeln hielt sich in erträglichen Grenzen.


Der Hauptlauf über 7,8 km wurde wieder um 19:15 Uhr gestartet, 41 Frauen und 129 Männer erreichten das Ziel. Bereits nach der ersten Runde war abzusehen, dass der Sieg bei den Männern an Alexander Finsel vom TV 1848 Coburg gehen würde; er siegte dann auch deutlich in 27:40 min vor Patrick Hasenberg (TSV 1860 Bad Staffelstein) und Peter Röder (TV Großlangheim). Auch bei den Frauen gab es einen klaren Sieg durch Carmen Schlichting-Förtsch (SC Kemmern) in 31:40 min. Sie hatte damit 2 min Vorsprung auf Vanessa Weber (SV Walsdorf). Dritte wurde Anja Erlach (SV Würzburg 05).

 

Die Laufsportabteilung war nach 2-jähriger Abwesenheit mit 4 Läufern angetreten, darunter Neuzugang Heiko Rost. Einen Podestplatz konnte aber nur Manfred Schumacher erzielen. Aber auch die anderen waren mit ihren Zeiten zufrieden, vor allem, weil die wellige Strecke mit teilweise Kopfsteinpflaster nicht einfach zu laufen war, und sich die leichten Anstiege auf den letzten Runden doch immer mehr bemerkbar machten.




11. Herbstlauf Schloss Thurn am 12.10.2013

 

Am 12. Oktober machten sich vier TSH-Läufer auf den nebligen Weg nach Schloss Thurn, um an einem märchenhaften Herbstlauf teilzunehmen. Der Start über die 7 km erfolgte in der Westernstadt und ging vorbei an exotischen Vögeln und verdutzt dreinblickenden Kamelen. Der weitere Weg führte die Läufer aus Heroldsbach hinaus über Felder und Wälder bis nach Hausen, wo die Anwohner bereits auf die Sportler mit Musik und Getränken warteten. Bei schönstem Sonnenschein erreichte die vierköpfige Gruppe wieder Schloss Thurn und wurde auf den letzten Metern durch den Märchenwald von Rotkäppchen und Co. begleitet. Nach 42 min. erreichten Andrea, Beate, Ernst und Sandra geschlossen wieder die Westernstadt und konnten gemeinsam auf einen erfolgreichen Vormittag zurückblicken.




Stadtlauf Nürnberg am 03.10.2013

 

Wie alle Jahre wieder ging auch dieses Jahr der von zahlreichen Sponsoren unterstützte Lauf unter unglaublich zahlreicher Beteiligung der Bevölkerung zu einem erfolgreichen Ende. Mit einer Teilnehmerzahl von 9056 Läuferinnen und Läufern feierte die größte Breitensport-Veranstaltung Nordbayerns 2013 ihren 18. Geburtstag. Der Stadtlauf, der gemeinsam vom TSV Katzwang und SportScheck veranstaltet wird, zeichnet sich nach wie vor dadurch aus, dass der Spaß im Vordergrund steht, auch wenn die Chipzeitmessung einen Anreiz für ambitionierte Läufer bietet. Die kostenfreien Kinderläufe für Kinder bis 12 Jahre machen das Event für die ganze Familie interessant. Dabei fließen pro gelaufenen Kilometer jedes Teilnehmers fünf Cent in den Spendentopf des Projekts „Sport im Hort“.

 

Bei anfänglich 12 °C und kühlem Ostwind steigerte sich dank klarem Sonnenschein und wenig Wind die Temperatur auf läuferfreundliche 15 °C. Um 10.00 Uhr starteten die 1164 Läufer für die 6 km, deren Ergebnisse streuten hier von 17:42 min bis 1:06:57 h. Gewinner bei den Männern war der Australier Matthew Coloe, bei den Frauen siegte Charlotte Ahrens mit 21:43 Minuten. 10 Minuten später folgten die Walker / Nordic Walker, diese Gruppe war mit 257 Teilnehmern nur schwach vertreten. Um 11.30 startete die stärkste Teilnehmergruppe mit 3780 Teilnehmern für die 10,5 km Strecke. Bei den Männern gewann der Höchstadter Konstantin Wedel mit 33:58 Minuten, für die Frauen erreichte Ina Köhler mit 39:01 min den ersten Platz. Unser TSH-Mitglied Werner Klein konnte hier mit einer Zeit von 52:49 Minuten in der Altersklasse M75 den ersten Platz belegen.

 

Wie überall war der um 11.40 Uhr folgende Bambinilauf auch hier ein Highlight. Die 540 Laufzwerge purzelten an der Hand der Papis und Mamis dem 600 m entfernten Ziel entgegen. Diese Show ist unschlagbar. Mit 2670 Teilnehmern starteten um 13.30 Uhr die Halbmarathonläufer auf die Strecke der 10,5-km-Läufer, die sie allerdings 2-mal absolvieren mussten. Hier gewann der Australier Andrew McLeod mit 1:14:16 h, während die Britin Helen Moore mit 1:26:50 Minuten bei den Frauen siegte. Ruth Schlager vom TSV Neustadt/Aisch wurde hier mit einer Zeit von 1:50:51 h Erste in der Altersklasse W70.

 

Der anschließende Kinderlauf der bis 12jährigen wurde von den 645 Nachwuchssportlern mit großem Ehrgeiz angegangen. Hier sind schon große Leistungsunterschiede festzustellen. Aber auch hier stand meistens der Spaß im Vordergrund.

 

Die lange Strecke über 10,5 km führte wie im letzten Jahr (mit einer kleinen Veränderung) als Rundkurs über die Wöhrder Wiese, um den Wöhrder See herum und durch die Nürnberger Altstadt, überwiegend auf Asphaltwegen und Straßen. Die Strecke enthält angeblich wenig nennenswerte Steigungen und Gefällstrecken. Beim Aufstieg aus dem Pegnitztal muss aber bei Kilometer 8 eine gefühlte 40°-Steigung mit einer Länge von 200 Metern überwunden werden. Hier kommen viele Läufer an ihre Grenzen und fangen das Spazierengehen an. Oben angekommen finden sie sich hinter der Lorenzkirche wieder. Auf die letzten 2 km kann dann nochmals Tempo gemacht werden.

 

Auf der gesamten Strecke säumten dichtgedrängt Tausende Zuschauer die Strecke, zahlreiche Trommlergruppen und Cheerleaderteams sorgten mit viel Aktion für den richtigen Schwung. Die „Wasserstellen“ wurden 100 Meter vorher mit Kuhglocken angekündigt, es war nicht zu überhören. Die Veranstaltung profitierte ebenso vom Wetter wie der guten Organisation. Die Stadt Nürnberg hat fast die gesamte Innenstadt sowie den Bereich um den Hauptbahnhof und die Ringstraße entlang der Stadtmauer für den Verkehr gesperrt. Die Kosten trägt der Veranstalter bzw. deren Sponsoren.


Statt Medaillen gab es dieses Jahr für jeden Läufer ein Foto vom Zieleinlauf. Die Verpflegung am Ziel mit alkoholfreien Erdinger Weizenbier, Limo, Obst, Salzstangen, Kuchen und Sportriegel war wieder sehr umfangreich, trotz der zahlreichen Teilnehmer blieb vieles übrig.




5. Kemmerner Kuckuckslauf am 14.09.2013

 

Zum Abschluss des diesjährigen Bayern Lauf-Cups des BLV trafen sich Bayerns Läufer in Kemmern in der Nähe von Bamberg. Dort fand am 14. September der 5. Kemmerner Kuckuckslauf statt. Dazu hatte sich ein Rekordfeld angemeldet, sodass allein im Hauptlauf 410 Teilnehmer starteten. Dazu kamen noch einmal 80 Hobbyläufer sowie zahlreiche Schüler und Bambini. Der Wettergott schien allerdings kein Läufer zu sein, denn es herrschte fast den ganzen Tag leichter Dauerregen und Temperaturen um die 15 Grad. Trotzdem feuerten zahllose Zuschauer am 2 km langen Rundkurs die Läufer an, und Sambagruppen, Trommler und Cheerleader sorgten unterwegs für Stimmung.

Im Vorfeld ließen schon die Meldungen von Felicity Milton und der Lokalmatadorin Sandra Haderlein (SC Kemmern) ein spannendes Rennen bei den Frauen erwarten. Zunächst schien auch alles klar zu sein, denn Felicity hatte schon früh einen deutlichen Vorsprung auf Haderlein. Die hatte sich ihr Rennen aber anscheinend besser eingeteilt, denn ihr Rückstand schrumpfte von Runde zu Runde immer mehr. Im Ziel betrug der Vorsprung von Felicity dann gerade einmal noch 10 sec.

Bei den Männern gab es dann eine Kuriosität. Mike McManus hatte nämlich bereits den Hobbylauf über 4 km absolviert und dort mit deutlichem Vorsprung gesiegt. Bereits 45 min später nahm er dann auch noch am Hauptlauf teil und belegte hinter Jürgen Wittmann (TSV Burghaslach) und Sebastian Zwosta (TSV Neuhaus/Aisch) Gesamtplatz 3. Weitere Podestplätze gab für Marcel Zollhöfer, Bernhard Minde und Werner Klein. In der Mannschafswertung der Männer belegten die TSH-Läufer dann auch noch den 1. Platz.

Die Siegerehrung in einem extragroßen Zelt, das neben dem Sportheim aufgestellt worden war, zog sich dann allerdings in die Länge. Es mussten schließlich nicht nur die Gesamt- und Altersklassensieger des Kuckuckslaufes geehrt werden, sondern auch die Sieger im Bayern Lauf-Cup. Dafür konnten aber die TSH-Läufer reich beladen mit Brotzeitkörben und Bierdosen heimkehren, denn die gab es nicht nur im Kuckuckslauf, sondern auch für die Einzelplätze und den 2. Mannschaftsplatz im Bayern Lauf-Cup.




28. Int. Freisinger Volksfestlauf am 07.09.2013

 

Zum vorletzten und 9. Bayerncup-Lauf in diesem Jahr machten sich aus der Laufabteilung am Samstag, den 7. September, Felicity Milton, Marcel Zollhöfer und Hans-Peter Schneider auf den Weg nach Freising. Bei Fliss und Marcel ging es darum, den Sollstand für die Cup-Wertung mit mindestens 5 Läufen aufzufüllen. Bei Hans-Peter war die übliche Aufgabe vor Ort, als Cup-Koordinator präsent zu sein, aber auch noch einige Punkte aufzustocken. Die Wetterbedingungen in Freising waren eigentlich erwartungsgemäß, Temperaturen um die 28 °C.

 

Der 10-km-Lauf mit 5 Runden war für Fliss und Marcel die erste Erfahrung in Freising. Und wer die Strecke kennt, weiß, dass diese nicht einfach zu laufen ist. Der „Berg“, der je Runde einmal zu überwinden ist, zehrt dann doch an den Kräften. Aber Fliss konnte ihre Runden sehr konstant laufen, ebenso Marcel. Hans-Peter hatte dann doch etwas mit der Ausdauer zu kämpfen.

 

Fliss konnte erfolgreich den 1. Platz in der Gesamtwertung und somit den 1. Platz in der Frauenwertung in einer sehr guten Zeit von 37:58 min einfahren. Marcel belegte den 2. Platz in der M35 und war 17. im Gesamteinlauf in der Zeit von 37:53 min. Hans-Peter konnte sich doch noch den 3. Platz in der M60 mit 49:09 min sichern und damit noch einige Punkte für den Cup verbessern. Mit dem letzten Cup-Lauf in Kemmern ist für Fliss der Weg für den Cup-Sieg in ihrer Altersklasse der Frauen sicher. Dort sind ihr die 126 Maximalpunkte sicher. Auch für Marcel wird voraussichtlich in Kemmern der Altersklassensieg in der M35 in Erfüllung gehen.

 

Die Gesamtveranstaltung in Freising überzeugt mit sehr vielen Kinderläufen und einem sehr gut besuchten Hobbylauf/Firmenlauf. Die Akzeptanz ist hier sehr hoch. Auch in Erinnerung zu unserem Citynachtlauf in Herzogenaurach scheint hier in Freising eine komplette Sperrung der Innenstadt trotz offener Geschäfte an einem Samstag Nachmittag absolut kein Problem darzustellen. Hier wird das einfach gemacht. Nachteilig fanden aber die Teilnehmer die Siegerehrung für den 10-km-Lauf auf dem Marienplatz, „billige“ Preise, kein Aushang von Ergebnislisten.




14. Ipsheimer Weinberglauf am 06.09.2013

 

Der Ipsheimer Weinberglauf bei Bad Windsheim mit seiner reizvollen Streckenführung mit knackigen Steigungen nimmt sowohl für Hobbyläufer als auch für ambitionierte Starter inzwischen einen festen Platz im jährlichen Laufkalender ein. 259 Läufer und Läuferinnen nahmen die Herausforderung und den Spaß am Laufen über die 5800 m mit einem Höhenunterschied von 100 m an.

 

Unter ihnen auch zwei Läufer der Laufsportabteilung, die den Lauf über die 5,8 km als kleine Trainingseinheit für die noch anstehenden Wettkämpfe nutzten. Die Route führte durch die Weinberge, entlang der fast reifen Trauben an den Rebhängen unterhalb der malerisch gelegenen Burg Hoheneck.

 

Hervorragend eingeteilt hat sich wohl Stefan Jung sein Rennen, der ein beherztes Rennen lief und sich somit mit einer Zeit von 24:49 min. in der AK M45 Platz 5 (Ges.-Pl. 19) sicherte. Unser Manfred Schumacher zeigte erneut seine Kämpferqualitäten, nachdem er sich seit Längerem mit muskulären Problemen herumschlagen muss. Für die "Schinderei" konnte er mit seiner Durchgangszeit von 29:53 min. (Platz 2 der AK M65, Ges.-Pl. 116) freudestrahlend eine Flasche "Silvaner" bei der Siegerehrung in Empfang nehmen.

 

Sieger bei den Herren war wie in den letzten beiden Jahren Martin Grau vom TSV Neuhaus/Aisch mit einer Zeit von 19:45 min. Bei den Damen konnte sich Carolin Hodgett vom TSV Neustadt/Aisch mit einer Zeit von 27:20 min. vor Anna Maria Hack durchsetzen.

 

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Lauf allemal eine Reise wert ist; oben angelangt wurde man mit einem grandiosen Blick auf die Windsheimer Bucht und einem herrlichen Sonnenuntergang belohnt.




36. LU-Lauf Geiselhöring am 25.08.2013

 

Am 25. August fand in Geiselhöring (südöstlich von Regensburg) der 36. LU-Lauf Halbmarathon und Viertelmarathon statt. Benannt ist der Lauf nach dem mittlerweile 86-jährigen Ludwig („LU“) Bernloher, der den Laufsport in Geiselhöring populär gemacht hat und auch immer noch den Wettkampf an der Strecke verfolgt, inzwischen allerdings vom Rollstuhl aus. Die Teilnehmer, die wegen der Wertung für den Lauf-Cup aus ganz Bayern angereist waren, mussten dazu früh aufstehen, denn der Start für beide Läufe war bereits um 9:30 Uhr. Im Halbmarathon hatten mit 100 Läufern sogar mehr gemeldet als beim Viertelmarathon (dort waren es 94). Vermutlich hatten sie auf eine geringere Teilnahme und damit bessere Platzierungen als beim Viertelmarathon gehofft. Wegen des Dauerregens, der zeitweilig sogar in Starkregen überging, hat so mancher Halbmarathoni aber dann wahrscheinlich seine Entscheidung doch bereut. Beim Einlaufen vor dem Start wurden die Läufer und die spärlichen Zuschauer noch mit Walzerklängen von Johann Strauß erfreut, zum Glück wurde aber bald ein anderes Programm aufgelegt. Nach dem Start im Ortsteil Greissing ging es auf eine Pendelstrecke im Tal der kleinen Laaber. Nach knapp 4 km kam die erste Wende, sodass die Läufer auf dem Rückweg wieder durch Greissing liefen, nach einem knappen km den zweiten Wendepunkt erreichten und zum Ziel wieder in Greissing einliefen. Die Strecke war als eben und vollständig asphaltiert beschrieben, wobei aber nur das zweite stimmte. In Wirklichkeit gab es einige längere, aber flache Anstiege, dazu kam neben dem Regen unterwegs auch noch der Wind dazu.

Die Laufsportabteilung war hier mit 4 Mann beim Viertelmarathon vertreten, von denen auch zwei den Platz aufs Treppchen schafften. Bester war Marcel Zollhöfer, der den 1. Platz in seiner Altersklasse und Gesamtplatz 2 erreichte; er musste sich nur Christian Schütz (TSV Ergoldsbach) geschlagen geben. Hans-Peter Schneider kam auf den undankbaren 4. Platz, hatte aber mit etwa 2 min zu viel Rückstand auf einen Podestplatz. Werner Klein und Dietmar Benkert waren die ganze Zeit zusammen gelaufen. Genau bei km 10 kam bei Werner allerdings ein Einbruch, sodass er Dietmar ziehen lassen musste. Der hatte allerdings nichts davon, denn er kam trotzdem nur auf AK-Platz 10, während Werner Erster in der AK 75 wurde. Nach dem Wettkampf mussten die Teilnehmer zum Duschen nach Geiselhöring zum Freibad fahren. Die Siegerehrung fand dann gegenüber vom Freibad auf der Terrasse des Sportgeländes Geiselhöring statt, war aber eine Enttäuschung. Erst nach 13:00 Uhr ging es überhaupt mit der Siegerehrung los, wobei nur die Erstplatzierten M/W vom Halb- und Viertelmarathon einen Pokal bekamen. Dafür wurden aber alle Finisher einzeln aufgerufen, jeder bekam aber nur eine Urkunde überreicht. Ein schwacher Trost war dabei der Essensgutschein, den alle Voranmelder bekamen und für den es ein halbes Brathendl bzw. Kaffee und Kuchen gab.




17. Finish Line Herbstlauf am 18.08.2013

 

Der Finish Line Herbstlauf in Nürnberg wartete in diesem Jahr mit einer neuen Streckenführung auf. Davon war vor allem der Halbmarathon betroffen, denn er führte erstmals über eine Runde statt wie bisher über zwei Runden. Aber auch die Strecke beim 10-km-Lauf war teilweise abgeändert worden.

 

Insgesamt erreichten 448 Sportler ( 253 beim Halbmarathon und 195 über 10 km) das Ziel am Valznerweiher. Vor allem die schon am Vormittag hohen Temperaturen machten manchen Läufern zu schaffen. „Nicht ohne“ waren auch die Anstiege am „Schmausenbuck“. Die Zehn-Kilometer-Schleife gewann Mitku Seboka Tulu vom TS Lichtenfels in 31:38 Minuten vor Christian Strauch vom Team Injoy mit 33:39 Minuten und Andreas Hecht, der 35:46 Minuten benötigte. Bei den Frauen lief Silke Fersch von der LG Passau nach 40:10 Minuten durch das Ziel.

 

Mit dabei war Manfred Schumacher von der TS Herzogenaurach. Nach 48:18 Min. belegte er Platz 1 in der AK M65. Dabei profitierte er davon, dass sein größter Konkurrent Franz Stümpfle irrtümlicherweise nicht, wie angemeldet beim 10-km-Lauf, sondern im Halbmarathon an den Start ging. Mit der Zeit von 01:44 h wurde er dann im 10-km-Lauf als Vorletzter gewertet. 




20. Indersdorfer Straßenlauf am 03.08.2013

 

Am 3. August fand in Markt Indersdorf (ca. 35 km nordwestlich von München) der 20. Straßenlauf statt. Wie in den letzten Jahren wurde er wieder für den Bayern Lauf-Cup des BLV gewertet. Die Teilnehmerzahl im Hauptlauf lag allerdings deutlich unter der Rekordzahl vom letzten Jahr, was wohl hauptsächlich an den tropischen Temperaturen lag, die seit Tagen herrschten. Obwohl der Lauf erst um 18:00 Uhr stattfand, zeigte beim Einlaufen ein Thermometer an der Strecke immer noch stolze 38 °C an. Zum Glück hatten die Ausrichter ein Einsehen und verkürzten die Strecke von 5 auf 4 Runden, sodass noch 8 km zu absolvieren waren. Unterstützung fanden die Läufer auch bei den Zuschauern, die trotz der Hitze zahlreich vertreten waren und den Teilnehmern mit Rasensprengern, Gartenbrausen usw. unterwegs etwas Abkühlung verschafften. Moderiert wurde das Ganze vom ehemaligen Weit- und Dreispringer Artur Schmidt, der seit 25 Jahren Laufveranstaltungen bis hin zu Marathons und sogar Triathlons moderiert.

 

Die Laufsportabteilung war mit insgesamt 5 Aktiven vertreten, die sich auch von den hohen Temperaturen nicht von einer Teilnahme abschrecken ließen. Der Lohn dafür war der 1. Platz für Bernhard, der mit seiner Zeit auch locker die M70 gewonnen hätte. Im Ziel gab es dann anlässlich des Jubiläumslaufes für jeden ein Handtuch sowie für die ersten 200 Voranmelder ein T-Shirt sowie einen Verzehrbon. Für die Gesamtsieger gab es dagegen nur eine Medaille. Eine kuriose Situation gab es bei der Siegerehrung, die von Hans-Peter durchgeführt wurde: Bei der Ehrung für die M60 musste er sich als Drittplatziertem quasi selbst gratulieren, was von allen mit viel Humor aufgenommen wurde. Beim anschließenden Marktfest konnten dann alle wieder ihren Flüssigkeitsverlust ausgleichen und sich noch etwas amüsieren, bevor dann doch noch ein Gewitter aufzog.




10. Tanzenhaider Weiherlauf am 06.07.2013

 

Bereits zum 10. Mal fand heuer der Tanzenhaider Weiherlauf statt, und anlässlich dieses Jubiläums bot der SC Oberreichenbach am 06.Juli neben dem 10km-Hauptlauf erstmals auch einen Halbmarathon an. Mit Rücksicht auf die Halbmarathonis wurde die Startzeit, die sonst immer bei 16:45 Uhr lag, auf 10:00 Uhr vorverlegt. Die Absicht dahinter war zwar gut, aber Petrus machte dem Ganzen trotzdem einen Strich durch die Rechnung. An diesem Tag herrschten nämlich bereits vormittags hochsommerliche Temperaturen, sodass selbst die Betreuer und die spärlichen Zuschauer an der Strecke ins Schwitzen kamen.

 

Die anspruchsvolle Strecke führte wieder durch Wald und Flur zum Tanzenhaider Weiher, an Sintmannsbuch vorbei, an zahlreichen Weihern entlang, ein Stück auf die Hochstraße und an der Oberreichenbacher Schule und dem Bierkeller vorbei wieder zum Ziel im Wohngebiet.

 

Die TSH war in diesem Jahr gleich mit 14 Aktiven vertreten und stellte damit die zweitgrößte Vereinsmannschaft nach dem Gastgeber. Die TSH-Läufer konnten wieder gute Ergebnisse erzielen: neben 4 ersten Plätzen (davon 1 im Halbmarathon) gab es auch noch 3 zweite Plätze. Außerdem stellte Felicity Milton bei den Frauen einen neuen Streckenrekord auf. In der Wertung für die Dorfmeisterschaft erreichte Yvonne Manz den ersten Platz, Andrea Scheytt kam auf Platz 2 bei den Frauen. Nachdem Yvonne außerdem bereits zum dritten Mal nacheinander den Titel der Dorfmeisterin holte, durfte sie den dafür gestifteten Fröhlich-Pokal endgültig mit nach Hause nehmen.

 

Zur Siegerehrung gab es am Sportheim wieder für jeden die obligatorische Bratwurst gegen Rückgabe der Startnummer. Dazu konnte der Veranstalter noch die Band Grateful Life gewinnen, die am Sportheim bis zur Siegerehrung Classic Rock und Blues spielten, was für die meisten allerdings viel zu laut war.




7. Metropolmarathon Fürth am 16. 06. 2013

 

Die Stadt Fürth hat zwei Tage lang die 7. Metropolmarathon-Veranstaltung erlebt: 6400 Teilnehmer, darunter 1900 Kinder, eroberten vor 40.000 Zuschauern die Straßen. Die Kinder hatten am Samstag ihren Spaß, am Sonntag fanden dann die Hauptläufe statt. Der Marathonlauf begann um 9.00 Uhr, die Halbmarathonis folgten um 9.30 Uhr. Um diese Zeit waren mit 24 °C noch erträgliche Bedingungen, bis zum Ende der Läufe stieg die Temperatur auf 32 °C. Start und Ziel war für alle Teilnehmer die Fürther Freiheit.

 

Um 10.00 Uhr gab Bahnchef Rüdiger Grube den Startschuss für die 10,5 km der Läufer sowie der Staffelläufer und Nordic-Walker. Die Strecke führte über die Gebhardtstraße an der Bahn entlang bis zur Bahnunterführung, hier weiter über die Herrn-Straße zur Flösaustraße, weiter über den Südstadtpark durch eine mit roten Läuferteppich belegte Halle der Dr. Langhans-Anlage, zurück zur Flösaustraße wird die Schwabacher Straße überquert, über Dambachstraße hinab ins Rednitztal, auf der Fuchs-Straße über die Rednitz und dann am Fluss entlang bis zur Bahnunterführung und hoch zur Badstraße, durch die Innenstadt hoch zur Gustavstraße, auf der König-Straße hoch zum Rathaus, durch das Rathaustor in den Innenhof, weiter bergauf zum Ziel Fürther Freiheit. Die Strecke ist trotz ihrer langen Geraden wegen der Anstiege und dominanten Gebäude sehr abwechslungsreich und anspruchsvoll. Die Temperaturen in der Innenstadt tragen ihr Teil dazu bei.

 

Durch das Hochwasser der letzten Tage war die Strecke verändert und von 10,5 auf 10,2 km verkürzt worden. Das war aber nicht bekannt. Beim Blick auf die Stoppuhr stellte sich erst Freude und dann später Enttäuschung ein.

 

Unser TSH-Mitglied Werner Klein konnte die letzten 4 Jahre in der immer sehr gut besetzten M70 mit weitem Abstand den 1. Platz sichern. Dieses Jahr startete er in der M75 und befürchtete schon, der einzige Teilnehmer zu sein. Als dann mit 6 Minuten Abstand noch ein M75-Teilnehmer am Ziel ankam, war der 1. Platz mit einer Zeit von 52:29 min wieder gesichert. Das anschließende Warten auf die Siegerehrung in der prallen Sonne ohne Schatten erforderte großen Flüssigkeitsbedarf.




11. Landkreislauf ERH am 09.06.2013

Auch in diesem Jahr führte der Landkreislauf nicht mehr wie früher durch den gesamten Landkreis. Nach Röttenbach im vergangenen Jahr hatte sich in diesem Jahr Uttenreuth um die Ausrichtung der verschiedenen Läufe beworben. Neben Laufstrecken von 1,5 km bis zu 21 km wurde auch Walking/Nordic Walking über 5 km bzw. 10 km angeboten. Das Wetter schlug an diesem 09. Juni so einige Kapriolen. Während z. B. in Herzogenaurach Keller ausgepumpt werden mussten und der Parkplatz An der Schütt zeitweise unter Wasser stand, gab es in Uttenreuth nur einige kurze Schauer, nach denen wieder die Sonne herauskam und für angenehme Temperaturen sorgte. Die Strecken, die teilweise durch den Meilwald zwischen Spardorf und Marloffstein führten, waren aber durch den vielen Regen der vergangenen Tage ziemlich aufgeweicht und auf den Steigungen schwer zu laufen. Ein Minuspunkt bei der Organisation war die unzureichende Streckenabsicherung, die dazu führte, dass einige Läufer die falsche Abzweigung erwischten (wie z. B. Marcel Zollhöfer) und zum Teil erst nach einem deutlichen Umweg im Ziel ankamen.

 

Die Beteiligung am Landkreislauf war in diesem Jahr sehr mangelhaft. Während im vergangenen Jahr noch 387 Finisher gezählt wurden, waren es in diesem Jahr nur noch 226. Neben Hauptorganisator Hans-Peter Schneider war vor allem auch Landrat Eberhard Irlinger, der auch gleichzeitig Schirmherr war, tief enttäuscht von diesem mageren Ergebnis. Von den eingenommenen Startgebühren sollten immerhin die Schulen im Landkreis ERH profitieren. Die einzige Schule jedoch, die tatsächlich teilnahm, war die Grundschule Uttenreuth. Noch bei der Siegerehrung verkündete der Landrat daher, dass auch nur Uttenreuth von den Einnahmen profitieren sollten. Die übrigen Einnahmen sollten für einen wohltätigen Zweck im Landkreis verwendet werden.

 

Ein positives Beispiel gab dagegen die TSH ab, die mit insgesamt 19 Teilnehmern vertreten war. Besonders erfreulich war, dass auch einige neue Teilnehmer der Aktion Lauf10! an den verschiedenen Läufen teilnahmen, dabei auch erstmals Wettkampfluft schnupperten und vor allem auch erfolgreich im Ziel ankamen. Im Hauptlauf sicherte sich Mike McManus nach einer längeren Wettkampfpause den Gesamtsieg vor Marcel Zollhöfer, der trotz seines unfreiwilligen Umwegs noch den 2. Platz erreichte.




26. Mettenheimer Alleelauf am 09.06.2013

 

Am 09. Juni fand in Mettenheim (Landkreis Mühldorf a. Inn) der 26. Alleelauf statt, der wieder für den Bayern Lauf-Cup gewertet wurde. Bernhard Minde nahm als einziger TSH-Läufer den weiten Weg dorthin auf sich, was vielleicht auch an den Meldungen zum zeitgleich herrschenden Jahrhundert-Hochwasser lag. Vielleicht lag es aber auch nur an der frühen Startzeit, denn bereits morgens um 9:00 Uhr mussten sich die 246 Teilnehmer des Hauptlaufes auf die 10 km lange Strecke machen. Sie führte in zwei flachen und komplett asphaltierten Runden von Mettenheim zur neuen Siedlung Mettenheim-Hart und wieder zurück. An diesem Tag gab es ausnahmeweise mal wieder herrliches Sommerwetter, aber Temperaturen von gut 20 °C machten doch so manchem Läufer zu schaffen. Dafür herrschte eine tolle Stimmung an der Strecke und auch später bei der Siegerehrung im Mettenheimer Kulturhof. Mit einer Zeit von 46:59 min über 10 km belegte Bernhard in seiner Altersklasse M 75 unangefochten den 1. Platz, und zwar mit einem Abstand von über 8 min auf den Zweitplatzierten.




v.l.: H.-P. Schneider, M. David, G. Seeberger, B. Wiedorn, H. Seeberger, W. Klein

Benefizlauf Adelsdorf am 30.05.2013

 

Der SC Adelsdorf hat anlässlich seines 90. Geburtstages einen Benefizlauf zugunsten der Neonatologie (=Frühchenstation) der Kinderklinik Erlangen organisiert. Der Erlös der Veranstaltung kam vollständig auf das Konto der Kinderklinik. Für diesen guten Zweck haben sich auch sechs TSH-Mitglieder zur Teilnahme bereit erklärt. Dabei war es besonders erfreulich, dass neben den „alten Herren“ auch 2 Aktivisten von Lauf10! angetreten waren. Marina David, Barbara Wiedorn und Georg Seeberger hatten sich für die 5-km-Strecke entschieden, während Hans-Peter Schneider, Heinrich Seeberger und Werner Klein die 10-km-Strecke wählten.

 

Pünktlich um 16.00 Uhr kam der Startschuss. Bei idealen Wetterverhältnissen – 15°C, bedeckter Himmel und wenig Wind – konnte man auf der flachen Strecke gute Zeiten laufen oder einfach einen Genusslauf absolvieren. Die guten Vorsätze, es diesmal gemütlich anzugehen, waren schnell vergessen. Als Hans-Peter eilenden Schrittes an Heiner und Werner vorbeizog, wollten die beiden es auch wissen. Hans-Peter konnte sich ziemlich schnell absetzen, Heiner und Werner liefen vom Beginn bis zum Ziel zusammen und konnten die gemessenen 10,75 km mit der Zeit von 54:40 min. beenden.

 

Unsere beiden Damen Marina und Barbara haben ebenso wie Georg die 5 km genossen und sind in fröhlicher Stimmung durch das Ziel gelaufen. Da eine Zeitnahme ebenso wenig wie eine Siegerprämierung vorgesehen war, konnte man sich bei der anschließenden Abschlussfeier im großen Zelt des SC Adelsdorf völlig entspannt den leiblichen Genüssen zuwenden. Unsere 6 Protagonisten haben mit Gesprächen über ihre Streckenerlebnisse hier den Tag ausklingen lassen




15. Seebachmeeting am 12.05.2013

 

Der Wettergott meinte es mit den Startern des Hauptlaufes in Großenseebach noch recht gut: Während die Hobbyläufer und die Bambini eine Stunde davor noch im strömenden Regen laufen mussten, ließ der Regen rechtzeitig zu Beginn des Hauptlaufes nach. Manch einer der Läufer hatte sich da allerdings schon zu früh gefreut. Wer länger als 45 Minuten unterwegs war, wurde noch einmal kräftig geduscht.

 

Nachdem es sich wieder um einen Wertungslauf für den Bayern Lauf-Cup des BLV handelte, kamen die Teilnehmer aus dem ganzen bayerischen Raum, u. a. aus Ruhstorf, Geiselhöring und Indersdorf. Mit über 350 Teilnehmern, davon alleine 208 im Hauptlauf, wurde ein neuer Rekord seit 2009 erreicht.

 

Ihren Anteil daran hatte auch die TSH, die alleine 13 Aktive gemeldet hatte, von denen allerdings zwei kurzfristig nicht kommen konnten. Dafür konnte sich aber die Ausbeute sehen lassen. Felicity Milton sicherte sich den Gesamtsieg bei den Frauen mit der besten Siegerzeit seit 10 Jahren. Daneben gab es noch Podestplätze für Bernhard Minde und Werner Klein (M75), Herbert Scheer (M60) und Markus Stubitzer (MJU18). Marcel Zollhöfer verpasste das Treppchen leider um 9 sec. Seine Zeit ist aber umso erstaunlicher, als er eine Woche zuvor den Halbmarathon beim Weltkulturerbelauf in Bamberg absolvierte und am Donnerstag noch 5 000 m auf der Bahn beim Bayern-Cup der Leichtathleten am Dohnwald bestritten hatte.

Die guten Ergebnisse wurden dann in der Mehrzweckhalle bei belegten Broten, Freibier und einem reichhaltigen Kuchenbuffet gefeiert, wobei der Veranstalter aber leider mit dem Ausschank von Kaffee nicht nachkam.




6. Weltkulturerbelauf Bamberg am 05.05.2013

 

Der Bamberger Weltkulturerbelauf ist mittlerweile das größte Laufereignis Nordbayerns. Bei seiner sechsten Auflage gingen etwa 12 000 Sportler auf die verschiedenen Strecken. Diese Beliebtheit liegt aber weniger am Streckenprofil, das z.B. beim Halbmarathon mit 280 Höhenmetern keine Bestzeiten zulässt. Es ist vielmehr die Atmosphäre durch die vielen (geschätzt: 40 000) Zuschauer, die auf der gesamten Strecke die Läufer anfeuern, sowie der Streckenverlauf, der die Sportler zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Bamberger Altstadt führt.

 

Nach der Hitzeschlacht im Jahr 2011 herrschten dieses Mal optimale 20°C. So konnte auch Darren Deed aus der Bamberger Partnerstadt Bedford seine Ankündigung wahrmachen: in 1:10:25 h lief er einen neuen Streckenrekord  über die Halbmarathondistanz und hatte dabei einen Vorsprung von fast 6 min auf den Zweitplatzierten.

 

Von der TSH hatten sich in diesem Jahr sechs Läufer für eine Teilnahme am Halbmarathon entschieden. Schnellster von ihnen war Marcel Zollhöfer, der in einem Feld von fast 3000 Läuferinnen und Läufern Gesamtplatz 11 erreichte. Aber auch die anderen TSHler waren mit ihren Ergebnissen zufrieden und lobten die fantastische Atmosphäre und




Bayerische Halbmarathon-Meisterschaften am 28.04.2013

 

Am 28. April fanden in Ruhstorf a. d. Rott die Bayerischen Halbmarathon-Meisterschaften 2013 statt. Das Interesse der bayerischen Spitzenläufer daran hielt sich allerdings wie auch in den Vorjahren in Grenzen: lediglich 147 Athleten hatten dafür gemeldet, viele Vereine waren überhaupt nicht vertreten. Dabei hätten es die diesjährigen Sieger durchaus mit den fehlenden Konkurrenten aufnehmen können. Die Zeit von Markus Meßgeier (LG Hof) von 1:08:33 h lag deutlich über den Siegerzeiten der beiden Vorjahre, und so schnell wie Tina Fischl (LG Passau) lief seit 2007 keine Läuferin mehr bei einer bayerischen Halbmarathonmeisterschaft.

 

Für die TSH ging immerhin ein Läufer an den Start, und zwar Bernhard Minde. Bei optimalen äußeren Bedingungen von etwa 12 Grad mussten sieben Runden über je 3 km absolviert werden. Die Strecke war allerdings nicht leicht zu laufen, da sie doch recht wellig war. Bernhard kam damit allerdings gut zurecht und erreichte souverän den ersten Platz in seiner Altersklasse M75 und damit den Titel eines Bayerischen Halbmarathon-Meisters. Mit seiner Zeit von 1:45:25 h lag er fast 13 Minuten vor dem Zweitplatzieren Helmut Vetter vom Laufclub Bayern.




v.l.: B. Minde, H.-P. Schneider, W. Klein, D. Benkert, F. Milton, M. Schumacher

30. Neuburger Frühjahrswaldlauf am 20.04.2013

 

Mit guten Platzierungen kehrten die Aktiven der TS Herzogenaurach vom Neuburger Frühjahrswaldlauf zurück. Neben Podestplätzen bei den Männern M75 lief Felicity Milton in einer sensationellen Zeit einen neuen Streckenrekord bei den Frauen.

 

Der 30. Neuburger Frühjahrswaldlauf war wie auch in den vergangenen Jahren wieder ein Wertungslauf für den Bayern Lauf-Cup des BLV. Die TS Herzogenaurach war in diesem Jahr mit 6 Aktiven vertreten, die dafür wieder wertvolle Punkte sammeln wollten. Zusammen mit 320 Läuferinnen und Läufern, die zum Teil aus ganz Bayern angereist waren, machte man sich auf die 7,8 km lange Strecke. Mitten auf dem Sportplatz startete die erste von insgesamt drei Runden des Hauptlaufes. Die Strecke war trotz des Regens am vorhergehenden Tag in gutem Zustand; nach einem kurzen Stück auf der Bahn führte sie hinaus in den Auwald am südlichen Donauufer und zum Zieleinlauf wieder auf den Sportplatz zurück. Der Rundkurs durch den sog. „Englischen Garten“ war zwar flach, aber in jeder Runde musste zweimal ein kurzer, aber steiler Anstieg über einen Damm bewältigt werden. In der Luft lag dabei teilweise ein leichtes Aroma von Knoblauch, weil im Auwald eine Menge Bärlauch wächst.

 

Die gebürtige Engländerin Felicity Milton, die inzwischen für die TSH startet, legte von Anfang an ein hohes Tempo vor und erzielte mit ihrer Zeit von 28:09 min sensationell einen neuen Streckenrekord bei den Frauen; damit lag sie zweieinhalb Minuten vor der zweitplatzierten Frau. Die bisherige Bestzeit aus dem Jahr 2004 verbesserte sie dabei gleich um 36 sec. Mit dieser Zeit wurde sie bei insgesamt starker Konkurrenz auch 13. im Gesamteinlauf. Die TSH-Männer konnten hier allerdings nicht ganz mithalten. Lediglich in der Altersklasse M75 gab es die Podestplätze 2 und 3 für Bernhard Minde (36:23 min) und Werner Klein (39:51 min). Hans-Peter Schneider (M60) und Manfred Schumacher (M65) verpassten das Treppchen mit den Plätzen 5 bzw. 4 knapp, Dietmar Benkert landete




v. l.: P.Scheuer, D. Benkert, W. Klein, B. Minde, H.-P. Schneider, M. Zollhöfer

13. Erlanger Winterwaldlauf am 23.03.2013

 

Der Erlanger Winterwaldlauf wurde in diesem Jahr wieder einmal seinem Namen gerecht. Hatten im vergangenen Jahr schon frühlingshafte Temperaturen geherrscht, so wurden die Teilnehmer diesmal von Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und einem schneidend kalten Wind empfangen. Dennoch war die Teilnehmerzahl im Hauptlauf über 15 km, der für den Bayern Lauf-Cup des BLV gewertet wurde, mit 419 Aktiven praktisch genauso hoch wie im Jahr davor;  im 10km-Lauf hatten sich sogar 502 Läuferinnen und Läufer angemeldet, und damit 69 mehr als im Jahr davor. Dies ist auch deshalb erstaunlich, da sich Start und Ziel am Pfarrzentrum St. Marien befinden, wo außer einigen Toiletten keine sanitären Einrichtungen vorhanden sind. Die Teilnehmer können sich daher nur in zwei Zelten neben dem Startbereich umziehen und müssen, wenn sie duschen wollen, zum Siemens-Sportheim fahren, um dann wieder zur Siegerehrung zurückzukommen.

 

Die Strecke selbst führte wieder über 2 bzw. 3 Runden auf trockenen, festen Wegen durch das Waldgebiet an der Brucker Lache, so dass die Läufer dort einigermaßen vor dem Wind geschützt waren. Von der Laufsportabteilung nahmen in diesem Jahr gleich 16 Aktive teil, und zwar 12 im 15-km-Lauf und 4 im 10-km-Lauf. Die TSH war damit einer der am stärksten vertretenen Vereine und konnte sich damit gut in Szene setzen. Auch bei den Platzierungen sprangen vordere Plätze heraus, auch wenn es nur bei Bernhard Minde und Werner Klein (beide M75) zu einem Podestplatz reichte. Peter Scheuer kam auf den undankbaren 4. Platz in seiner Altersklasse. Marcel Zollhöfer, Stefan Jung, Reinhard Schlichte und Manfred Schumacher landeten jeweils auf dem 5. Platz in ihrer jeweiligen Altersklasse, wobei Marcel in der Gesamtwertung auf Platz 10 landete. In der Mannschaftswertung der Männer gab es zudem den 2. sowie den 7. Platz für die TSH-Läufer. Gesamtsieger über 15 km bei den Männern wurde Dominic Mages (LAC Quelle Fürth), bei den Frauen Carmen Schlichting-Förtsch (SC Kemmern).

 

Über die 10-km-Distanz gingen unsere Lauf10!-Zugänge Eva Reitz und Andrea Scheytt an den Start und wurden dabei von Ernst Dittrich und Ulrike Schlichte vorbildlich betreut. Als Lohn für die Mühen gab es im Ziel für jeden eine Medaille und im Pfarrzentrum ein großes Kuchenbuffet, dessen Erlös für die Kinder des Kindergartens St. Marien bestimmt war.

 

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21. Neuhauser Straßenlauf am 09.03.2013

 

Der Wettergott meinte es in diesem Jahr gut mit den Teilnehmern am Neuhauser Straßenlauf. Während es nachts noch geregnet hatte und manch einer am Morgen sorgenvoll aus dem Fenster blickte, lockerte der Himmel immer mehr auf, und pünktlich zum Start des Hauptlaufes um 14:15 Uhr schien die Sonne bei angenehmen 15 °C. Wie im vergangenen Jahr war der Hauptlauf der erste Wertungslauf zum Lauf-Cup des BLV und wurde gleichzeitig für die Mittelfränkische Meisterschaft über 10 km gewertet. Entsprechend stark war das Teilnehmerfeld besetzt, was man auch daran sieht, dass gleich 15 Läufer unter 35 min blieben.

 

Gleich 17 Läuferinnen und Läufer der TSH nutzten diesen Lauf, um eine erste Standortbestimmung in der noch jungen Saison zu erhalten. Dazu mussten wieder zwei Runden in Sichtweite des Neuhauser Schlosses absolviert werden, dazu am Schluss noch der allseits geliebte Anstieg zum Sportplatz mit kleiner Runde auf dem Platz. Erfreulicherweise waren auch einige Teilnehmer der letztjährigen Aktion Lauf10! mit am Start und wagten sich auf die teilweise doch ungewohnt lange Strecke. Unterstützung durch Zuschauer gab es allerdings nur an der Bucher Straße im Ort, während auf der übrigen Strecke praktisch nur Feuerwehr und Sanitäter vertreten waren.

 

Das Feld wurde von Anfang an von Sebastian Reinwand vom „Team Memmert“ dominiert. Mit einer sensationellen Zeit von 31:20 min war er gut eine Minute schneller als der bisherige Streckenrekordhalter Christian Dirscherl. Mit Jordan Donelly und Neuzugang Neil Speaight waren aber auch die ersten TSH-Läufer schon kurz nach Reinwand im Ziel.

 

Bei den Damen konnte diesmal die Siegerin der beiden letzten Jahre, Angela Kühnlein, aus beruflichen Gründen nicht teilnehmen. Hier holte sich unser Neuzugang Felicity Milton den Gesamtsieg in einer Zeit von 36:38 min und war damit fast eine Minute schneller als die letztjährige Siegerzeit. Bei den übrigen TSH-Läufern herrschte eher eine gemischte Stimmung, da doch die meisten über ihren Zeiten aus dem vergangenen Jahr geblieben waren. Die anschließende Siegerehrung mit Kuchenbuffet konnte daran auch nicht mehr viel ausrichten, weil der Kuchen recht schnell weg war und sich die Siegerehrung wegen der vielen Wertungen sowie einer Tombola doch recht lang hinzog.

 

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Bayerische Crosslaufmeisterschaften 2013 in Markt Indersdorf am 02.03.2013

 

Die alljährlichen Bayer. Crosslaufmeisterschaften wurden heuer in Markt Indersdorf ausgetragen. Aus Herzogenaurach war Hans-Peter Schneider angereist und Werner Klein nutzte die Gelegenheit, als Beifahrer dieses Event zu „bereichern“. Hans-Peter war als BLV-Laufwart dienstlich aktiv am Geschehen beteiligt. Seine Zieleinlaufkamera war mit der Zeitnahmeanlage digital verbunden. Damit kann für jeden Läufer ein Zieleinlaufbild erstellt werden. Parallel dazu errichtete er eine Leuchtanzeigetafel, an der die Zeitmessung angezeigt wurde.

Die heftigen Schneefälle der vergangenen Tage trugen dazu bei, dass alle Crosslaufteilnehmer 11 mm-Spikes montiert hatten oder Schuhe mit groben Stollen zum Einsatz kamen. Der Veranstalter hatte durch die Aufteilung auf möglichst viele Altersgruppen mit entsprechenden Streckenlängen sportlich faire und spannende Wettkämpfe auf höchstem Niveau erreicht. Dies war schon beim Lesen der Teilnehmerlisten sichtbar. Teilnehmer wie Martin Grau (Höchstadt), Tobias Schreindl (Passau) oder Manfred Dormann dominierten das Feld. Die Streckenlänge pro Runde betrug knapp 1000 m zuzüglich einer halben Platzrunde von ca. 250 m. Damit waren je nach Rundenanzahl Streckenlängen von 1250 m, 2250 m, 3250 m, 5250 m, 6250 m und als Langstrecke 8250 m vorgesehen. Da sowohl Jugendliche (U16, U18, U20) als auch Frauen und Männer getrennte Wertungen hatten, fanden insgesamt 10 Wettkämpfe über den Tag verteilt statt.

Die Altersklasse Senioren M50-M75 hatte mit 5 Runden eine Strecke von 5250 m vor sich – und was für welche. Die phantasievoll eingefügten Schwierigkeiten wurden dem Anspruch einer Crossstrecke mehr als gerecht. Nach dem Start und der anschließenden teilweise schneefreien halben Platzrunde war die erste Überraschung ein 45° steiler 3 m hoher Sandhaufen, oben angekommen ging es in einem steilen Stück wieder abwärts bis in ein „Moorgelände“, bedingt durch die Schneeschmelze etwa knöcheltief unter Wasser. In einer großen Schleife wieder hoch auf einen befestigten Fuhrweg, der bei Benutzern von Spikes wegen des harten Untergrunds am Wegrand gelaufen wurde. Weiter über ein Stück am Anfang dick verschneiter Wiese und einen langgezogenen vereisten und teilweise aufgeweichten Steilhang hoch. Oben angekommen ging es in einem unglaublichen Schlammhang steil hinab direkt in eine Sandgrube. Sehr gemein zum Abbremsen! Die darauf folgenden 200 Meter Tartanbahn legen den Schluss nahe, dass die Sandgrube die Landung für die Weitspringer ist. Auf diesen 200 m konnte man gut Tempo machen, nur um am Ende wieder einen 45° steilen Schlammanstieg vorzufinden. Oben angekommen fand man sich wieder auf dem Stadionplatz, in Sichtweite des Ziels – allerdings in der ersten Runde. Nach weiteren 4 Runden begrüßt man das Ziel mit dem Versprechen, nie wieder an „so was“ teilzunehmen. Das Gefühl weicht nach 10 Minuten einer euphorischen Stimmung, es geschafft zu haben.

Werner wurde als einziger TSH-Teilnehmer am Crosslauf mit einer Zeit von 27:59 min Zweiter in der M75. Die von allen Aktiven geäußerten Bemerkungen über die Streckenführung schwankten zwischen hohen Respekt und großer Begeisterung. Da Crossläufe ihre eigenen Gesetze haben, sind die Zeiten mit Straßenläufen nicht vergleichbar. Aber trotzdem einige Zeiten bekannter Läufer: Auf der 8250 m- Strecke erreichte Tobias Schreindl (Passau) unglaubliche 27:50 min und wurde damit Gesamtsieger! Dabei fanden die langen Läufe am Nachmittag statt, die vielen vorhergehenden Wettkämpfe und die Sonne hatten der Strecke arg zugesetzt und das Laufen sehr erschwert. Martin Grau (Höchstadt) wurde auf der 3250 m Strecke mit 10:06 min Zweiter bei Männern und Junioren – ein Schnitt von 3:06 min! Manfred Dormann (Bad Brückenau) ließ auch hier nichts anbrennen und sicherte sich in der M60 auf 5250 m mit 20:18 m den ersten Platz in einem hart umkämpften Feld, wurde damit Bayerischer Crossmeister 2013. Die Mannschaftswertungen fielen entsprechend aus: Höchstadt stellte bei den Junioren den Mannschaftssieger, Bad Brückenau schaffte das bei den Senioren M60-M75. Der LAC Quelle Fürth erreichte dank vieler angetretenen Spitzenläufer insgesamt 4 Mannschaftssiege.

Bei der großen Teilnehmerzahl - der Veranstalter spricht von 700 Aktiven - wurde die Siegerehrung in 2 Etappen vorgenommenen (13:30 und 16:00 Uhr). In der Begrüßung durch den 1.Vorsitzender der SG Indersdorf Michael Rauch drückte dieser seine Genugtuung aus, nicht nur Masse, sondern auch Klasse in seiner Heimatgemeinde begrüßen zu dürfen. Dem schloss sich BLV-Vizepräsident Willi Wahl an. Er bemerkte die unglaubliche Resonanz der bayerischen Aktiven, die hiermit wieder einmal dokumentieren, dass im Süden Deutschlands der Crosslauf einen hohen Stellenwert hat. Der Moderator der Veranstaltung, Artur Schmidt, ist ein Urgestein des Sports und kennt alle namhaften Sportler seit Jahrzehnten. Auch er konnte sich die Bemerkung nicht verkneifen: „Ein Meldevolumen, das bei sonst keiner Landesmeisterschaft in Deutschland erreicht wird, und eine Qualität der Athleten, die als Extraklasse zu bezeichnen ist.“

Die Veranstaltung fand unter der Schirmherrschaft des Bayr. Ministerpräsidenten Horst Seehofer statt, der durch den Landtagspräsidenten Josef Mederer vertreten wurde. Dieser sowie Bürgermeister Josef Kreitmeier und Willi Wahl führten die Ehrungen durch. Es gab für alle Teilnehmer Urkunden und für die jeweils Ersten der Wettbewerbe waren Medaillen vorgesehen. Die Veranstaltung konnte in dem großen Saal des Schulzentrums stattfinden, wobei die nebenanliegenden Umkleideräume und Duschen eine komfortable Ergänzung waren. In einem in der Halle integrierten Bistro wurden auch warme Speisen angeboten, wovon zahlreich Gebrauch gemacht wurde. Das Kuchenbuffet war so umfangreich, dass trotz des großen Zuspruchs zum Schluss die Köstlichkeiten zum reduzierten Preis angeboten wurden. Merke: Nicht immer verliert, wer zu spät kommt.

 

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9. Forchheimer Kellerwaldcrosslauf am 23.02.2013

Läuferjubiläum durch Manfred Schumacher. Beim 400-hundersten Wettkampf in seiner 25-jährigen aktiven Laufzeit erneut Platz 1 belegt.   

Dauerschneefall und Frost hatten die 9. Auflage, des von der Forchheimer Leichtathletikgemeinschaft ausgerichteten Kellerwaldcrosslaufes fest im Griff. Die in etlichen Passagen ohnehin schon schwierig zu meisternden Strecken stellten deshalb die knapp 120 Teilnehmer vor zusätzliche Herausforderungen.

 

Die schwierigen Witterungsbedingungen und die Tatsache, dass man heuer „nur“ die Kreismeisterschaft mit ausrichtete, führten dazu, dass man mit von wenigen Ausnahmen abgesehen weniger überregionales Laufpublikum begrüßen konnte. Gut beraten war an diesem Tag, wer mit Spikes dem rutschigen Untergrund speziell auf den Gefällstrecken etwas Widerstand entgegensetzen konnte, die Zeiten konnten demzufolge bei weiten nicht denen aus dem Vorjahr standhalten.

 

Bunt gemischt war das Feld auf der Mittelstrecke über gut 3,4km: Hier waren alle Altersklasse vom 16 jährigen Jugendlichen bis zum Seniorenläufer sowie alle weiblichen Altersklassen am Start: Hier lieferte sich Manfred Schumacher von der TSH, wie zuletzt beim Memmelsdorfer Schlosslauf, ein Kopf an Kopfrennen mit Alois Zenk von der TSV Scheßlitz um die Platzierung in der Altersklasse M60/65.

Seine Taktik, an den 2mal zu passierenden schweren Steigungen den Gang deutlich herauszunehmen um dafür auf den langen Geraden im oberen Bereich der Strecke bzw. an den dann folgenden Streckenabschnitten mit Gefällen abzuziehen ging dabei voll auf. Am Ende lag Manfred Schumacher knapp 11 Sekunden vor seinem 2 Jahre jüngeren Konkurrenten und siegte in der AK M65 in 16:49 Minuten. 

 

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v.l.: M. Schumacher, J. Donelly, H.-P. Schneider, W. Klein, M. Zollhöfer, D. Benkert

Landesoffener Eckental-Cross mit Kreismeisterschaften am 17.02.2013

 

Gleich mit 7 Aktiven war die Laufsportabteilung beim landesoffenen Crosslauf in Eckental vertreten. Obwohl es in diesem Jahr „nur“ um den Erlanger Kreismeistertitel ging (im vergangenen Jahr erfolgte die Wertung zusätzlich noch auf Bezirksebene), traten zumindest bei den Männern in diesem Jahr mehr Teilnehmer an. Mit 45 Männern und lediglich 8 Frauen im Hauptlauf über etwa 6,4 km war das Feld dennoch recht übersichtlich. Die Strecke führte wieder in zwei kleinen und vier großen Runden über das Sportgelände des ASV Forth und ein nahegelegenes Waldstück. Hatte es in den Tagen zuvor noch geschneit, so setzten am Wettkampftag Tauwetter und leichter Nieselregen ein, der vor dem Start allerdings wieder aufhörte. Dadurch bestand die Strecke teils aus festen Wegen, teils aus nassen und tiefen Wiesenpassagen und teils aus schlammigen Abschnitten im Wald. Dazu kam die extra für den Cross errichtete kleine Holzbrücke mit kurzen, matschigen Anstiegen im Wald, was den Athleten die Wahl des richtigen Schuhwerks (mit oder ohne Spikes?) nicht gerade erleichterte.

 

Vom Start weg setzten sich Jordan Donelly von der TSH und Patrick Karl (TV Ochsenfurt) an die Spitze des Feldes und dominierten von dort das übrige Feld. Erst mit einem spektakulären Schlussspurt entschied Jordan das Rennen für sich und sicherte sich mit 1 sec Vorsprung den Gesamtsieg und damit natürlich auch den Titel des Kreismeisters in seiner Altersklasse. Weiter hinten im Feld kämpfen unterdessen Manfred Schumacher und Franz Stümpfle (TV Geiselhöring) um den Sieg in ihrer Altersklasse. Manfred führte zwar längere Zeit, wurde aber kurz vor dem Ziel noch von Stümpfle überholt. Trotzdem reichte es für Manfred, wie auch für Hans-Peter Schneider und Marcel Zollhöfer (trotz einer erst überstandenen Erkältung) für den Kreismeistertitel in ihren jeweiligen Altersklassen. Im hinteren Feld liefen Dietmar Benkert und Werner Klein zusammen los. Obwohl sie sich auf den großen Runden immer wieder gegenseitig überholten, konnte keiner einen Vorsprung herauslaufen. Erst in der letzten Runde konnte sich Dietmar an der Holzbrücke von Werner absetzen und den Vorsprung bis ins Ziel retten. Der Titel des Kreismeisters ging trotzdem an Werner, während sich Dietmar mit dem 3. Platz begnügen musste. Bei der Siegerehrung konnten sich dann alle wieder am reichhaltigen Kuchenbüffet stärken und ihre Urkunden von zwei jungen Damen der LG Eckental entgegennehmen.

 

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24. Senioren-Hallensportfest Fürth

 

Das Senioren-Hallensportfest in Fürth, welches am 9. Februar 2013 in seine 24. Auflage ging, ist im neuen Jahr die erste Möglichkeit, die leichtathletische Standfestigkeit zu prüfen. Willi Scheidt hatte sich dazu ein umfangreiches Programm vorgenommen, um nach einem Jahr Zwangspause wieder Mindestleistungen für weitere Hallenmeisterschaften in diesem und dem nächsten Jahr vorweisen zu können.

 

In der Reihenfolge 400m, 800m und 200m bestritt er in einem Zeitraum von 3 Stunden diese drei Wettbewerbe. Die Beteiligungen in diesen drei Läufen waren sehr "übersichtlich", so dass teilweise mehrere Altersklassen zu einem Lauf zusammengelegt werden mussten. Willi, zur Zeit noch M70, brauchte in diesem Jahr Guido Müller nicht zu fürchten, weil der schon national in der M75 starten kann.

 

Die Platzierungen und Zeiten für Willi waren folgende:

400m : 1. in 69,23 Sekunden

800m : 1. in 2:52,14 Minuten

200m : 2. in 29,59 Sekunden

 

Mit diesen Ergebnissen konnten die Mindestleistungen klar unterboten werden.

 

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Mittelfränkische Crossmeisterschaften Zirndorf am 27.01.2013

 

Am letzten Sonntag im Januar konnte der TSV Zirndorf nach 2010 endlich wieder den Crosslauf ausrichten. Im vergangenen Jahr war eine Ausrichtung auf Grund vom Jubiläumslauf der Stadt Zirndorf nicht möglich.

 

Insgesamt waren 256 Läuferinnen und Läufer beim Crosslauf über „Stock und Stein“ gemeldet. Es waren durchaus nennenswerte Athleten am Start, welche teilweise sogar den Zusatz „aw“ (außer Wertung) auf sich nahmen.

 

Aber dieses Jahr war etwas neu – es wurde ein völlig neuer Rahmen geschaffen. Das Altersheim, welches das letztes Mal als „Unterstand“ für das Wettkampfbüro benützt wurde, hat ausgedient. Der TSV Zirndorf hat seine Crosslauf-Zelte im Bibert- und Rednitzgrund aufgeschlagen. Es gab insgesamt 3 Streckenlängen (1000m, 4000m, 8000m), welche mit verschiedenen Farben gekennzeichnet waren.

 

Die Feedbacks der Vereine waren durchaus gut. Zum Beispiel sagte ein Vertreter der LG Kreis Ansbach „ . .  . die Strecke war knallhart, da hätte man schon gesund sein müssen . . .“ - Hallo, geht’s noch ? So soll es doch sein – oder nicht ? Ein Crosslauf muss anspruchsvoll sein und erkrankte Läufer sollten im Wettkampf sowieso nicht antreten.

Das ganze Ambiente wurde durch den Wettergott abgerundet, der liegengebliebene, teilweise sehr hohe Schnee war eine zusätzliche Herausforderung für die Teilnehmer. Die stark vereisten steilen Steigungen waren im Aufstieg nur mit Spikes oder groben Stollenschuhen zu bewältigen.

 

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